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The Eye
Stone Ship
The Eye, Feuer Publications, 2016
Markus HeinonenVocals
Janne KuosmanenRhythm Guitar, Lead Guitar
Reetu PesonenBass, Acoustic Guitar, Narration
Antti LehtoDrums, Keyboards, Backing Vocals
Featuring:
Ville ViskariAdditional Lead Guitar
Produziert von: Stone Ship Länge: 46 Min 15 Sek Medium: CD
01. The Ship Of Stone02. The Crooked Tree

Lahti, die siebtgrößte Stadt Finnlands, beheimatet die 2005 von Janne Kuosmanen (Gitarre) und Antti Lehto (Schlagzeug) ins Leben gerufene, kurz darauf um Reetu Pesonen (Bass) und Markus Heinonen (Gesang) verstärkte, von BLACK SABBATH, CANDLEMASS und PENTAGRAM beeinflusste Doom Metal Band STONE SHIP. Dem 2010er Demo “Stone Ship“ (traditioneller Doom Metal mit zunehmend eigener Note, komplexere und längere Nummern) und der 2012er EP “The Steps Of The Absymal Pyramid“ (via Internet verbreitete Jam-Sessions) folgte 2013 das erste vollwertige Album “The Eye“. Damals war das Material ausschließlich über Bandcamp oder auf Tape zu kriegen. Im Winter 2016 schob die finnische Plattenfirma Feuer Publications dann endlich eine Veröffentlichung in CD-Format nach.

Mit ihren lediglich zwei Tracks bringt es die Scheibe auf eine beachtliche Gesamtspielzeit von mehr als sechsundvierzig Minuten. Es tut gut, dass trotzdem keinerlei Aussetzer oder Hänger zu verzeichnen sind. Obwohl die Aufnahmen nicht mehr ganz neu sind, klingen sie dennoch zeitgemäß und unverbraucht. Im Verlauf der beiden Stücke wechseln sich treibende, mächtige, aggressive und durchschlagende Passagen mit ruhigeren, weniger harten Phasen ab. Die quasi allzeit progressiv-melodiöse Tendenz und das damit verbundene gehobene Niveau der insgesamt sauber eingespielten, jedoch nicht überproduzierten, aber dennoch frisch und spontan wirkenden, überlangen Kompositionen unterhalten bestens, ohne sich anzubiedern. Die Einflüsse der weiter oben genannten Acts sind nicht mehr so auffällig, wie sie es früher vielleicht einmal waren.

Die Neuausgabe von “The Eye“ gehört in die Sammlung eines jeden, der extremen Metal mag und dem weder Anspruch, noch Qualität gleichgültig sind. Wer sich die Musik bereits mittels Bandcamp besorgt hat oder die Kassette besitzt, sollte bei der CD ebenfalls zugreifen, denn sicher ist die Klangqualität besser und außerdem wird sie obendrein in einem ansprechenden Digipack geliefert.

Michael Koenig, (Artikelliste), 22.02.2017