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Sydney Rococo
Steve Kilbey
Sydney Rococo, Golden Robot Records/Soulfood, 2018
Steve KilbeyVocals, Bass
Jak HousdenGuitars, Backing Vocals
Barton PriceDrums
Tim PowlesDrums on Tracks 01, 02 & 08
Amanda KramerPiano
Robyn LoauBacking Vocals
Produziert von: Steve Kilbey & Ted Howard Länge: 47 Min 44 Sek Medium: CD
01. Sydney Rococo07. A Night Is Coming
02. Distant Voices08. Sydney Morocco
03. When I Love Her She Sings09. The Lonely City
04. Nineveh10. Lagoon
05. The Wrong One11. Traitor Signals
06. Achilles Heals

Steve Kilbey ist Brite, Musiker, Komponist, Texter, Autor und Maler. Alles in einem. Er hat seine kreativen Kräfte bisher auf mehr als fünfzig Platten, in über siebenhundert Songs, mit drei Büchern und hunderten von Gemälden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. So richtig nach oben zeigt seine Bekanntheitskurve hierzulande aber dennoch bis heute nicht. So mancher Musikkenner wird den an der Ostküste des fünften Kontinents lebenden (Fast)Mittsechziger noch am ehesten mit der Psychedelic und Space Rock Band THE CHURCH in Verbindung bringen, deren 2009er Album "Untitled #23" wir damals im Hooked on Music besprochen haben.

Diesmal wollen wir uns dem neuesten Solowerk des Multitalents zuwenden. “Sydney Rococo“ heißt der Longplayer und ist nichts anderes, als eine einzige Liebeserklärung an die genannte australische Metropole. Die enthaltenen elf Tracks schildern das urtypische Leben in Sydney mit all seinen unzähligen Facetten und flossen Kilbey in den vergangenen fünf Jahren aus der Feder.

Das Songmaterial des Engländers vereint etliche diverse Stilrichtungen in sich. Da hätten wir zunächst einmal ziemlich herkömmlichen Rock der mit ebensolchem Pop verwoben ist. Ergänzend dazu lässt der Wahlaustralier Streicher und Balladeskes mit oder ohne Piano erklingen, frönt zumindest ansatzweise der Psychedelic, bedient sich bei Alternative Rock und Folk, nordafrikanischen Klängen und Hard Rock oder auch aus dem Fundus des Singer-Songwriter-Metiers.

Mit “Sydney Rococo“ zeigt sich Steve Kilbey von einer recht abwechslungsreichen und insgesamt melodischen Seite. Man hört und spürt jederzeit, dass es Sydney ihm wirklich angetan hat.

Michael Koenig, (Artikelliste), 14.11.2018