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Die Ballade Von Der „Blutigen Rose“ Und Andere Geschichten Von Spielbann
Spielbann
Die Ballade Von Der „Blutigen Rose“ Und Andere Geschichten Von Spielbann, Soulfood Music, 2017
Seb StormGesang
Nic FrostGesang
Spyke SinisterBass
Lias SchwarzGitarre & Keyboards
PISchlagzeug & Percussion
Gastmusiker
AspGesang
Jasmin KönigPiano
Nikos MavridisGeige
Produziert von: Spielbann & Asp Länge: 55 Min 31 Sek Medium: CD
01. Hier Kommt Dein Tag (Es War kEinmal)06. Heiße Asche
02. UnSchönheit07. Tanz, Königin, Tanz
03. Der Volle Mond Steht Überm Wald08. Dorothea
04. Wo Sie Warten09. Meerjungfrauenbeine
05. Herz Der Finsternis10. DIe Ballade Von Der "Blutigen Rose"

Die Saarbrücker Band SPIELBANN bereichert seit dem Jahr 2000 die deutschsprachige Mittelalter- (bis etwa 2013) und (seitdem) die Düster-Rock-Szene. Zunächst noch unter dem Namen CALVARY, entschloss man sich im Jahr 2003 zum Namenswechsel, weil die ausschließlich deutsche Texte singt – und dazu ein englischer Bandname nicht so recht passen wollte. Seitdem hat sich das Quintett in der Szene gut etabliert und legt mit “Die Ballade Von Der „Blutigen Rose“ Und Andere Geschichten Von Spielbann“ ihr Album Nummer Fünf vor.

Hier treffen erneut mehrstimmige, deutschsprachige Gesänge und brachiale Gitarren auf elektronisch-orchestrale Klänge und treibende Grooves. Das kann dann und wann schon mal ganz gewaltig an RAMMSTEIN erinnern, insbesondere dank der Gitarren-Arbeit und den programmierten Keyboard-Sounds von Lias Schwarz. Als bestes Beispiel dafür muss man sich nur den zweiten Track UnSchönheit anhören, der fast 1:1 so auch bei den Berlinern stehen könnte. Daneben hört man hier auch wieder Sounds, die insbesondere an ASP angelehnt sind – und darüber die Stimmen von Seb Storm und Nic Frost.

Die „Schöne“ und das „Biest“ sind die Aushängeschilder der Band und genießen es hörbar, düster-romantische Lyrik über finstere Wirklichkeiten und Abgründe des menschlichen Charakters zu verfassen, die besonders gut zu den brachialen Gitarren-Wänden und den elektronisch-orchestralen Keyboard-Klängen und treibende Grooves der Band passen. Das ist zwar auf die gesamte Dauer des Albums nicht übermäßig abwechslungsreich, aber das, was sie machen, das machen SPIELBANN einfach ziemlich gut.

Mit den Klängen auf “Die Ballade Von Der „Blutigen Rose“ Und Andere Geschichten Von Spielbann“ liefert die Band erneut genau das, was ihre Anhänger sich von den Saarländern erhofft haben. Ich persönlich würde mir vielleicht etwas mehr musikalische Eigenständigkeit und einen deutlicher individuellen Sound für die Band wünschen – aber es ist auch schon so sehr beeindruckend, was die Band hier bietet.

Marc Langels, (Artikelliste), 06.02.2017