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Borderland
Smokebox
Borderland, Eigenverlag, 2017
Mr. TezlavVocals & Guitar
JayGuitar
Wolf De BarreBass
TschernoDrums
Produziert von: Smokebox Länge: 70 Min 38 Sek Medium: CD
01. Back At The StackBonus Tracks:
02. When It's Over11. Mail From Magnotta
03. Leaving The Swamp12. Good Advice
04. Another Good Man Down13. Let 'em Wake Up Dead
05. Wake My Demon14. Dogbreath
06. Asteroid's Dream15. Hicktown Confessions
07. Homesick Dinosaur16. Playing With Crap
08. World On Fire17. Wrong Dimension
09. Fill Her Up18. Huck Finn
10. Jungle19. New York

Das insgesamt vierte Album ist „Borderland“ und die Truppe SMOKEBOX biete wahrhaft etwas fürs Geld. Nicht nur, dass man das Teil als cooles Vinyl mit der CD als Zugabe bekommt, der Silberling enthält dann auch sage und schreibe neun Bonustracks, also nahezu eine Draufgabe in Albumstärke.

Dazu haben die SMOKEBOXer auch eine erstaunlich Vielfalt an musikalischen Ideen im Köcher, so dass das gute Stück garantiert nie langweilig wird - über eine Gesamtlänge von mehr als einer Stunde durchaus eine veritable Leistung Das geht punkig mit viel Speed los (Back At The Shack), kommt dann verdammt cool um die Ecke (Leaving The Swamp), überrascht mit einem Kinderchor(?) (Wake My Demon), dann mit purer Leidenschaft (Asteroid’s Dream). Auch sehr gelungen sind das mit einem schleichenden Groove versehene Homesick Dinosaur oder das verschärfte Fill Her Up, während einem zu den Sounds bei Jungle nur „affengeil“ einfällt,

Bei den Bonustracks gefallen mir vor allem das schwungvolle Good Advice, das lässige Hicktown Confession und das geradezu tiefenentspannte Huck Finn.Um mal ein bisschen Namedropping zu betreiben – an musikalischen Assoziationen schossen mir beim Hören des Albums solch unterschiedliche Acts wie THE TRAGICALLY HIP, ELVIS COSTELLO IGGY AND THE STOOGES und irgendwie auch immer wieder die ewig unterbewerteten RAUSCH ein. Jedenfalls haben die Jungs aus Velbert einiges zu bieten, inklusive einem angenehm schrägen Humor, was ihrer neuen Scheibe eine gehörige Halbwertzeit verschafft – da wird man sich so schnell nicht dran satt hören, weil es an jeder Ecke eine Überraschung geben kann. So macht Alternative Rock auch anno 2017 Spaß.

Ralf Stierlen, (Artikelliste), 17.09.2017