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Falling Angels
Six Magics
Falling Angels, Coroner Records, 2012
Erick ÁvilaGuitar, Vocals, Strings & Orchestra Arrangements, Midi Programming, Backing Vocals
Pablo ProharamGuitar, Backing Vocals
Elizabeth VásquezVocals, Backing Vocals
Mauricio NaderBass
Pablo StagnaroDrums
Guests:
Guillermo OpazoOboe
David SaavedraViolin
Mimi KotterAdditional Vocals on Track 5
Consuelo SchusterBacking Vocals
Produziert von: Erick Ávila Länge: 60 Min 42 Sek Medium: CD
01. Another Name08. Start Another War
02. Falling Angels09. Suicide
03. Rolled10. Why
04. Dreamer (B:O:M)11. Binsfeld
05. Do You Remember?12. How To Live
06. Sick & Tired13. I Know
07. Icy Lips

Logo Six Magics

SIX MAGICS wurden 1996 von Pablo Stagnaro, Erick Ávila, Nicholas Espinoza, J.Pizarro und Sergio Villarroel in Santiago de Chile gegründet und gelten als die Speerspitze des Chilean Metal.
1997 veröffentlichte die Band ihr 4 Track Demo Debut "Trilogy Of Guerrero" noch auf Spanisch, mittlerweile stehen nach einem vorübergehenden Umzug nach Frankreich, diversen Besetzungswechsel, erfolgreiche Tourneen z. B. mit NIGHTWISH, BLIND GUARDIAN, RHAPSODY oder Tarja, vier englischsprachige Longplayer und eine Live DVD auf der Agenda.

Stilistisch haben SIX MAGICS mehrere Entwicklungsstufen durchlaufen, von Heavy bis Power Metal, Akustik und Folk, Chilenischen Traditionals und Latin Music bis Klassik, und aus diesem reichhaltigen Fundus entwickelten sie einen Stil, der in Südamerika als sog. Folk Metal sehr beliebt ist.

Seit ihrem dritten Album "Animal" welches später auch als "Behind The Sorrow" umarrangiert und plus Zusatztrack re-released wurde und als viertes Album gilt, änderte sich ihr Stil mehr in Richtung Symphonic Prog Metal internationalen Standards, wofür u. a. Erfolgsproduzent David Prater (DREAM THEATER, NIGHT RANGER) verantwortlich zeichnete.
Einen mindestens ebenso wichtigen Anteil durfte allerdings auch die neue Frontfrau Elizabeth Vásquez für sich verbuchen, die mit ihrer Stimme und Ausstrahlung die Band auch im angesagten Femal Fronted Metal etablieren konnte.

Kritische Stimmen empfanden das Album jedoch zum Teil als zu glattpoliert und weichgespült, was möglicherweise ein Grund dafür sein könnte, warum auf ihrem neusten Silberling "Falling Angels" Gitarrist Erick Ávila die Produktion in die eigenen Hände nahm und nicht nur diese. Dazu hat er nahezu alle Stücke geschrieben, diverse Lyrics verfasst, einmal selbst gesungen und auch sonst das Zepter in der Hand.

Obwohl ich die damaligen Kritiken nicht ganz teile, schließlich kann man der Band nicht vorwerfen mit ihren Pfunden zu wuchern und neue Wege zu beschreiten, trifft "Falling Angels" wieder mehr auf den Punkt, der Metalfaktor steht eindeutig im Vordergrund, straighte Losgehnummern beherrschen das Geschehen, jedoch ohne auf die melodischen Refrains mit Ohrwurmgarantie zu verzichten.
Elis Gesang kommt dabei reifer und ausgeprägter daher und auch die Songs sind weit weniger verspielt als zuvor. In einigen Fällen erinnert man zwar nach wie vor an DREAM THEATER, NIGHTWISH oder RUSH und auch einige Folkelemente kommen ansatzweise zum Zuge, aber überwiegend zieht man amtlich vom Leder und das erfreulicherweise ohne für das Genre übliche Abdriften in Thrash-, Shred- und Deathorgien.
Ausnahmen bestätigen die Regel, Start Another War mit Erick Ávila himself on vocals ist so eine.

Female Fronted, Melodic, Power, Prog, Symphonic, Metal, das sind die six magics von SIX MAGICS, dreimal schwarzer Kater, hex hex hex.

Ralf Frank, (Artikelliste), 08.11.2012