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Wreck And The Mess
Scotty Alan
Wreck And The Mess, Spinout Records, 2012
Scotty AlanAcoustic Guitar, Vocals
Butch NortonDrums
David SuttonBass
Bernie LarsenAcoustic Guitar, Lap Slide, Spoons, Lap Steel, Wurlitzer, Electric Piano, Background Vocals
Kirstin MooneyBackup Vocals
Special Guests:
David LindleyFiddle, Acoustic Lapslide (Tracks 1,3,7 )
Ian McLaganPiano ( Track 3), B3 Hammond (Track 5,14)
Phil ParlapianoMandolin, Accordeon, Organ (Track 3,7,8
Randy MitchelElectric Guitar (Tracks 8,9,11,13)
Produziert von: Bernie Larsen Länge: 45 Min 12 Sek Medium: CD
01. Good Bye09. Down Before I Fall
02. Your Hero?10. Do It Alone
03. Long Ways From Laughin11. Was It Ever
04. Ain`t Much12. So Loud
05. Dam13. Dusty Hallow
06. Says Lately14. Sinkin In
07. Barn Dance15. Someone To Fight
08. Not Ready To Be

Scotty Alan aus Michigan ist ein schönes Beispiel für musikalische Wandlungsfähigkeit. Noch vor 10 Jahren als deftiger Punkrocker unterwegs, unter anderem 5 Alben mit den MALDOONS, entwickelte er sich nun auf seinem ersten Soloalbum mit hübsch kratziger und verwitterter Stimme und illustren Gästen als zuvorkommender Gastgeber in Sachen Americana/Alt. Country.

Bernie Larsen, der auch produzierte, und der schon als gerne gebuchter Musiker und Produzent bei JACKSON BROWNE, MELISSA ETHERIDGE oder LUCINDA WILLIAMS seine Meriten einheimste, ist hier federführend und lenkt Scottys Songs in die richtigen Bahnen, wobei keine geringeren als DAVID LINDLEY und SMALL FACES Tasten-Ikone Ian McLagan ihr Scherflein zum Gelingen von "Wreck And The Mess" beisteuerten..

Mal klingt ein PAUL WESTERBERG durch die Songs wie bei Good Bye, dann widerum wirft er schmissigen Country-Pop mit hübschen Hillbilly Elementen mit Your Hero in die Runde, lädt mit Barn Dance und Kristin Mooneys hübscher Backgroundstimme, sowie David Lindleys Fiddle zum Tanze in der Tenne ein und macht auch dabei eine gute Figur.
Kristin Mooneys Stimme und allerlei Mandolinen zieren so manch beachtlichen Song und prädestinieren Titel wie Not Ready To Be durchaus für einen rotierenden Formatradio-Einsatz.
Mit Ain`t Much und So Loud ledert er die Songs hübsch rockig-countryesk ab und ergänzt das Ganze gekonnt mit einem schmissigen Akkordeon.

Scotty Alan macht es dem Hörer (positiv gesehen) schwer, sich den einen oder anderen Favoriten heraus zu picken. Das Album wirkt wie aus einem Guss, die Protagonisten hatten anscheinend viel Spaß im Studio und werfen, ohne mich allzu weit aus dem Fenster lehnen zu wollen, schon mal ein ordentliches musikalisches Gewicht in die Alt.Country/Americana Waagschale 2012.

Michael Masuch, (Artikelliste), 18.04.2012