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Fotos: Frontiers Records
Sammy Hagar & Friends
Sammy Hagar
Sammy Hagar & Friends, Frontiers Records, 2013
Sammy HagarVocals, Guitars, Lap Steel u. a.
& Friends (s. u.)
Produziert von: Sammy Hagar, John Cuniberti & Mike Fraser Länge: 55 Min 55 Sek Medium: CD
01. Winding Down06. Ramblin' Gamblin' Man
02. Not Going Down07. Bad On Fords And Chevrolets
03. Personal Jesus08. Margaritaville
04. Father Sun09. All We Need Is An Island
05. Knockdown Dragout10. Going Down

Logo Sammy Hagar

In seiner über viezigjährigen Hard Rocker Laufbahn hat der "Red Rocker" zur Genüge bewiesen, dass seine Fähigkeiten als Gitarrist mehr als ausreichen, um eine erfolgreiche Solokarriere zu gestalten. Bei seinen bisher größten Erfolgen überließ er diesen Job jedoch lieber Anderen und beschränkte sich auf gelegentliche Rhythmusarbeit und in erster Linie auf seine Rolle als Rampensau.
Zugegeben, bei den betreffenden Gitarrenfürsten handelte es sich schließlich auch um niemand Geringeres als Ronnie Montrose, Eddie Van Halen und Joe Satriani, sozusagen die Creme de la Creme dieser Zunft, da darf man sich ruhig etwas zurücknehmen.
Aber das sieht Sammy Hagar sowieso recht entspannt und so wundert es nicht, dass er auf seinem neuen Album mit dem schlichten aber zutreffenden Titel "Sammy Hagar & Friends" wieder auf die Unterstützung bzw. Begleitung von vielen namhaften Kollegen setzt.
Mit dabei viele ältere und jüngere Wegbegleiter, Freunde sowie preisgekrönte Musiker aus Rock und Country, u. a. Kid Rock, Nancy Wilson (HEART), Toby Keith, Taj Mahal, Ronnie Dunn (BROOKS & DUNN), Michael Anthony (ex-VAN HALEN, CHICKENFOOT), Neal Schon (JOURNEY), Chad Smith & Joe Satriani (CHICKENFOOT), Bill Church & Denny Carmassi (MONTROSE) und seine Hausband die WABOS.

Allein bei dieser Aufzählung wird klar, dass dieses Album kein 08/15 Hardrock oder quasi neuer CHICKENFOOT Nachklapp sein würde, aber davon war ja eh nicht auszugehen, das Kapitel CHICKENFOOT ist vermutlich abgeschlossen.
Vielmehr scheint Hagar neben einigen Eigenkreationen die Duke-Box seines Beachklubs in Cabo San Lucas (Mexiko) geplündert zu haben um sie mit den Kollegen cool und relaxed neu einzuspielen.
Man kann sich dabei jedenfalls wunderbar vorstellen, vor der Cabo Wabo Cantina in einem bequem gepolsterten Rattansessel zu sitzen und den Sonnenuntergang über der Baja California zu genießen, dazu ein hauseigener Tequila und eine schöne Zigarre. Insbesondere die laid back Tex-Mex und Country Songs am Ende des Albums, zum Teil sogar mit polynesischem Flair sind besonders dazu geeignet.
Des Weiteren wird neben etwas Rock 'n' Roll und Texas Blues hier und da auch recht amtlich gerockt und die Songs wirken wie maßgeschneidert. Bei Not Going Down ist das sogar tatsächlich so, der Song wurde von Jay Buchanan von den RIVAL SONS extra für sein Idol geschrieben.

Das Album erscheint neben der Standard 10 Track Jewel Case CD zusätzlich als CD/DVD Deluxe Edition im Hochglanz Digipak inkl. Bonus Track Space Station #5, live vom Ronnie Montrose Tribute Concert aus San Francisco, sowie einer "Making of" Dokumentation welche u. a. den Videoclip zu Knockdown Dragout enthält.

Ralf Frank, (Artikelliste), 17.09.2013

Presefoto © Frontiers Records

Ein Spaßalbum: Das ist der Eindruck, der nach dem ersten Durchgang dieses Albums bei mir entstand.
Und auch jetzt nach dem 15. bis 20. Durchlauf bleibt es dabei, hier hat der ehemalige MONTROSE- und VAN HALEN-Fronter einfach mal ein paar befreundete Musiker angerufen und gefragt, ob man nicht mal etwas gemeinsam machen solle. Kein ganzes Album, sondern immer nur einen einzelnen Song.
Und da Sammy viele Freunde im Musikgeschäft hat, sind natürlich genügend Lieder für eine neue Scheibe zusammengekommen. Diese unterscheiden sich denn je nach beteiligten Freunden zwischen straightem Rock und fast schon zu relaxten karibischen Klängen.

Bei dem gesamten Spaß, den die Musiker vielleicht - oder vielmehr sicherlich – bei den Aufnahmen hatten, haben sie leider vergessen, auch entsprechend überzeugende Songs und eingängige Melodien zusammen zu bekommen. Leider kommen die hier vorgelegten Lieder selten über das „gesunde Mittelmaß“ hinaus.
Insofern ist dieses Album alles andere als ein Pflichtkauf, sondern eher etwas für Komplettisten.
Was wirklich Schade ist, angesichts der hier anwesenden Star-Power.

Marc Langels, (Artikelliste), 17.09.2013

Presefoto © Frontiers Records

Nicht übel, dieser Haufen. Sammy Hagar und ein paar liebe Freunde haben ein kunterbuntes Misch-Masch-Album aufgenommen. Einige Freaks, die den Red Rocker nur als Shouter und Hard-Rocker kennen und schätzen, könnten verwirrt dreinschauen, weil's mitunter auch mal folky und countryesk zugeht. Ein Liedchen wie Jimmy Buffets Margaritaville findet der gestählte Hard-Rocker wohl nur nach 15 Pils ganz nett und schunkelte oder grölte unter Umständen lauthals mit. Das karibisch verzärtelte All We Need Is An Island, das Sammy mit HEART's Nancy Wilson trällert, gerät auch zu so einem Sonderfall. Doch die fluffige Art steht dem Herrn Hagar gar nicht mal schlecht. Dass Papa Hagar sogar auf Pedal Steel Guitar steht, überrascht dann doch.

Alles recht nett, doch die knochentrockenen Rocker, in denen Hagar seine Sandstrahlröhre richtig durchbläst, lassen erst wirklich aufhorchen. Beim donnernden Knockdown Dragout gibt Kid Rock auch mal wieder seinen mittelscharfen Senf dazu und Kumpel Joe Satriani zischt über seine Saiten. Astreiner Kram.
Mir persönlich gefällt die Coverversion des fantastischen DEPECHE MODE-Klassikers Personal Jesus am Besten (mit Neal Schon an der Klampfe) und das extrem PS-starke Bad On Fords And Chevrolets, das in seiner ungestümen Art an Rory Gallaghers Souped Up Ford erinnert. Prima Zeug.

"Sammy Hagar & Friends" mag ein gewagtes und irgendwie auch zwiespältiges Album sein, doch es strahlt Lust, Laune und Freude aus, und wer sich davon nicht anstecken lassen möchte, soll sich eben ein altes MONTROSE oder VAN HALEN Album auflegen. Alternativen gibt's schließlich genug.

Frank Ipach, (Artikelliste), 22.09.2013

Presefoto © Frontiers Records

Das muss man dem Sammy schon lassen: Power hat er noch und auch der Spaß, mit dem er einst VAN HALEN zu neuen Höhenflügen verholfen hat, sprüht noch aus seinem Gesang. Das kommt auch bei den beiden Blues-Stampfer gut, die dieses Album einleiten, auch wenn es sich bei Not Going Down zum Ende etwas hinzieht.
Beim DEPECHE MODE-Cover Personal Jesus hingegen, da fehlt dem Cabo-Wabo-Typen irgendwo der Zugang zu diesem Song. Seinem Gitarristen im Übrigen ebenfalls. So einen Klassiker kann man nicht so nebenbei runterschrubben! Da braucht's schon die Klasse eines Johnny Cash, damit das trotzdem ansprechend bleibt.
Father Sun klingt wie eine Mischung aus CROSBY, STILLS & NASH und den folkigen Zeiten der ROLLING STONES, mit ein paar Hard Rock-Einwürfen, die man Bands wie GOTTHARD anlasten könnte.

Es bleibt dann recht unspektakulär und irgendwie denke ich mir, da war bei CHICKENFOOT doch mehr Esprit im Spiel. Auch Bob_Segers Ramblin' Gamblin' Man reißt nur bedingt vom Hocker. Hört sich irgendwie zu sehr nach Kid Rock an. Bad On Fords And Chevrolets wäre in den Händen von genannten Ex-Bands des Sänger sicher ein gnadenloser Live-Abräumer und auch hier treibt es gut. Hätte man vielleicht ein bisschen weiter Vorne platzieren sollen.
Wer sich um die Vernichtung von Tequila verdient gemacht hat, dem sei auch ein Mexiko-Schunkler wie Margaritaville genehmigt. Bringt einem mit Akustikgitarren und Akkordeon den Sommer ein Stück zurück.

Da pflichtet man anschließend gern bei, wenn Hagar verkündet All We Nee Is An Island. Jedoch ist das vielleicht dann doch zu viel Südsee-Gesäusel und braucht den Blues Rock-Klassiker Going Down am Schluss, damit man nicht einfach so wegdämmert.
Irgendwie eine durchwachsene Geschichte das hier, wie so manches, was Sammy Hagar über die Jahre begonnen hat. Macht hier und da fast trunken Spaß, lässt einen aber teilweise auch etwas rat- und ziellos zurück.

Epi Schmidt, (Artikelliste), 26.09.2013

photo by Randee St. Nicholas

Eigentlich weiß man ja, was bei einem Output vom Red Rocker zu erwarten ist. Gepflegter Hard Rock, auch mit mexikanischem Einschlag, natürlich. Doch was ist das? Bin ich hier etwa im falschen Film gelandet? Fröhlicher, cooler Rock, der allerdings seltener hart daherkommt, als gewohnt. Die wirklich ausschlaggebende Neuerung ist jedoch die Einbindung von Blues, Country und Gospel. Und das Ergebnis gibt dem US-Amerikaner recht. Diese ungewohnte Mischung sorgt nämlich für mächtig Stimmung in der Hütte.

Hagar konnte einiges an Prominenz zur Unterstützung wie Taj Mahal, Neal Schon (JOURNEY), Michael Anthony (ex-VAN HALEN, CHICKENFOOT), Chad Smith (RED HOT CHILI PEPPERS, CHAD SMITH’S BOMBASTIC MEATBEATS, CHICKENFOOT), Kid Rock, Joe Satriani (unter anderem CHICKENFOOT, G3), Nancy Wilson (HEART), Bill Church (ex-MONTROSE), Denny Carmassi (ex-MONTROSE) und Mitglieder seiner Begleitband THE WABOS zur Unterstützung ins Studio holen.

Außer eigenem, steht auch fremdes Songmaterial auf der Titelliste. So stammt Not Going Down zum Beispiel von Jay Buchanan (RIVAL SONS). Daneben gibt es Covers von unter anderem DEPECHE MODES Klassiker Personal Jesus, Jimmy Buffetts Margaritaville, Bob Segers Ramblin’ Gamblin’ Man und Going Down von Don Nix und Lou Reed (live im Studio aufgenommen) zu hören.

Sammy Hagar & Friends“ unterhält den Zuhörer hervorragend. So mancher ’Hagarianer’ wird sich zwar eventuell erst mal rantasten müssen, aber keine Bange! Allerspätestens nach dem zweiten Durchlauf zünden die zehn teilweise brandneuen Nummern selbst beim größten Skeptiker. Dann kennt der Spaß allerdings keine Grenzen mehr.

Michael Koenig, (Artikelliste), 27.09.2013

photo by Randee St. Nicholas

Sammy Hagar & Friends:

1. Winding Down written by Sammy Hagar
Lead Vocals: Sammy Hagar & Taj Mahal
Electric, acoustic and dobro guitars: Dave Zirbel
2nd acoustic guitar: Sammy Hagar
Percussion: John Cuniberti
Backing Vocals: Mona Gnader & Vic Johnson

2. Not Going Down written by Jay Buchanan
Lead Vocal: Sammy Hagar
Guitars: Vic Johnson & Sammy Hagar
Bass: Bill Church
Lap Steel: Dave Zirbel
Drums: Denny Carmassi
Backing Vocals: Claytoven Richardson, Sandy Griffith & Omega Rae

3. Personal Jesus written by Martin Gore
Lead Vocal: Sammy Hagar
Guitar: Neal Schon
Bass: Michael Anthony
Drums: Chad Smith
Backing Vocals: Claytoven Richardson, Sandy Griffith & Omega Rae

4. Father Sun written by Sammy Hagar
Lead Vocal: Sammy Hagar
Guitars: Vic Johnson & Sammy Hagar
Lap Steel: Sammy Hagar
Bass: Mona Gnader
Accordion: Andre Thiery
Mandolin: James DePrato
Drums & percussion: Denny Carmassi
Backing Vocals: Sammy & Aaron Hagar, John and Erica Cuniberti

5. Knockdown Dragout written by Dennis Hill, Ken Livingston, Kyle Homme, Stephen Garvy, Kevin Baldes, Sammy Hagar
Lead Vocals: Sammy Hagar & Kid Rock
Guitars: Vic Johnson & Sammy Hagar
Solo guitar: Joe Satriani
Drums: Denny Carmassi
Bass: Mona Gnader
Percussion: John Cuniberti
Lead Vocals: Sammy Hagar & Kid Rock
Backing Vocals: Everybody

6. Ramblin’ Gamblin’ Man written by Bob Seger
Lead Vocals: Sammy Hagar
Guitars: Vic Johnson & Sammy Hagar
Solo guitar: Sammy Hagar
Drums: David Lauser
Bass: Mona Gnader
Organ: Susie Davis
Percussion: John Cuniberti
Lead Vocals: Sammy Hagar
Backing Vocals: Mona Gnader, Vic Johnson, Claytoven Richardson, Sandy Griffith & Omega Rae

7. Bad On Fords and Chevrolets written by Ronnie Dunn, Ray Wylie Hubbard
Lead Vocals: Sammy Hagar & Ronnie Dunn
Guitars: Vic Johnson & Sammy Hagar
Lap Steel: Dave Zirbel
Drums: David Lauser
Bass: Mona Gnader
Piano: Audie Delone Backing Vocals: Mona Gna
der & Vic Johnson

8. Margaritaville written by Jimmy Buffett
Lead vocal: Sammy Hagar & Toby Keith
Percussion: Karl Perazza
Upright Bass: Ruth Davies
Drums: Paul Revelli
Guitar: William Kirchen
Electric Piano & accordion: Austin de Lone
Background vocals: Mona Gnader & Caroline de Lone

9. All We Need Is An Island written by Sammy Hagar
Vocals: Sammy Hagar & Nancy Wilson
Acoustic guitar: Sammy Hagar
Pedal Steel & Tahitian Ukulele: Dave Zirbel
Drums: Mickey Hart

10. Going Down (Live in Studio-Take 1) written by Don Nix
Lead Vocal: Sammy Hagar
Guitar: Neal Schon
Bass: Michael Anthony
Drums: Chad Smith

Bonus track on the deluxe edition only:

Space Station #5 – (Live) written by Sammy Hagar and Ronnie Montrose
Drums: Denny Carmassi
Bass: Bill Church
Guitar: Joe Satriani
Vocals: Sammy Hagar
From Ronnie Montrose Tribute Concert (27.04. 2012), Regency Ballroom , San Francisco

Presefoto © Frontiers Records