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Out Past The Wires
Rod Picott
Out Past The Wires, Welding Rod Records, 2017
Rod PicottVocals, Guitars, Harmonica
Will KimbroughGuitars
Evan HutchingsDrums
Lex PriceAcoustic & Electric Bass
Kris DoneganGuitars
Neilson HubbardPercussion, Trash Can
Produziert von: Neilson Hubbard Länge: 79 Min 36 Sek Medium: CD
CD 1:CD 2:
01. Be My Bonnie01. Dead Reckoning
02. Better Than I Did02. Falling Down
03. Take Home Pay03. Store Bought
04. Primer Gray04. The Shape Of You
05. On The Way Down05. Diamonds in The Dirt
06. Blanket Of Stars06. Hard Luck Baby
07. A Better Man07. Medicine Man
08. Coal08. Straight Job
09. Holdin On09. Bottom Of The Well
10. Fire Inside10. We All Live On
11. Date Of Crace11. Little Things

Der Anfang 50-jährige Rod Picott hat durchaus Geschmack was sein musikalisches Umfeld betrifft, so setzt sich ein Neilson Hubbard (Gretchen Peters, Kim Richey) schließlich nicht an jeden Regler, um letzte Feinheiten aus den stolzen 21 Songwriter-Perlen des neuen Picott-Longplayers zu kitzeln.

Stramme neun Alben seit Anfang der 2000er Jahre hat Rod Picott in seiner Vita und ist, wie man so schön sagt, gut im Futter, weiß er doch stimmungsvolle Songs wie Be My Bonnie mit herzzerreissender Harp, oder das flott gestrickte Better Than I Did, das einem Stephen Fearing auch gut zu Gesicht stünde oder Take Home Pay in den Songwriter-Ring zu werfen, um eine ausgesprochen gute Figur dabei zu machen.

Flott aber nicht einfallslos gestrickte akustische Songs, die wie On The Way Down haften bleiben und das betörende Dead Reckoning das sich mit Harp und den Harmony-Vocals von Telisha Williams zu einer hübschen Gemme entwickelt, sind kleine Highlights des Albums.

Stimmlich passt Picott zu den ausdruckstarken Zeitgenossen wie Stephen Fearing und Buddy Miller, zudem hat Picott die angenehme Phrasierung eines Greg Copelands, mit der er zur sparsamen Akustikgitarre und elektrifizierter Geistergitarre Shape Of You vorbeischweben lässt und mit dem verhallten Straight Job samt dräuender Harmonica leichtes Rockabilly-Feeling auflodern lässt und zu gefallen weiß.

Wer sich also auf einen eindringlichen, abwechslungsreichen und kurzweiligen Geschichtenerzähler einlassen möchte ist mit Rod Picott bestens bedient.

Michael Masuch, (Artikelliste), 20.02.2018