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Lords Of Hypocrisy
Pagan Altar
Lords Of Hypocrisy, Cruz Del Sur Music, 2013
Terry JonesVocals
Alan JonesGuitar
Brian CobboldDrums
Trevor PortchBass
Produziert von: Pagan Altar Länge: 51 Min 59 Sek Medium: CD
01. The Lords of Hypocrisy06. The Aftermath
02. Satan's Henchmen07. The Masquerade
03. Sentinels of Hate08. The Devil Came Down To Brockley
04. Armageddon09. March of the Dead
05. The Interlude

Logo Pagan Altar

Mit "The Lords Of Hypocrisy" präsentieren uns die NWOBHM und Doomer Kult-Band PAGAN ALTAR erstmalig neu eingespieltes Material, wohingegen die bisherigen Releases ja jeweils remasterte Originalaufnahmen beinhalteten. Der späte Erfolg der ersten offiziellen Veröffentlichung ihres Debuts und der ungeahnte Zuspruch der Fans ließen diese Entscheidung reifen.

Obwohl die Band aus ihrer sehr kreativen und produktiven Hochphase zum Ende der 1970er angeblich noch jede Menge Material auf Demotapes hortet, waren die Aufnahmen, im Gegensatz zu früher getätigten Aussagen, auch mit bester Studiotechnik nun wohl doch nicht mehr zu restaurieren, sodass man sich entschloss, Songs, welche in der Zeit zwischen '78 und '83 geschrieben worden sein sollen, in geänderter Besetzung neu einzuspielen, da auch nicht mehr alle ursprünglichen Mitglieder zur Verfügung standen.

2004 war es dann endlich so weit und die Band fand sich in den "Oracle Studios" zusammen, welche nun nach einem viertel Jahrhundert das Erbe der legendären "Pagan Studios" in Terry Jones Hinterhof antreten sollten.

"The Lords Of Hypocrisy" geriert sich überwiegend düster mit dominierenden Riffs, die teilweise mit den Gesangsharmonien und Lead-Breaks eine Symbiose anstreben aber überwiegend für sich agieren. Tempiwechsel oder sonstige Sperenzchen werden eher sparsam eingesetzt, Ausnahmen bestätigen die Regel wie z. B. Satan's Henchmen welches mit sphärischem Intro und auch ansonsten ganz flott daher kommt. Völlig aus dem Rahmen fällt die kurze Blue Grass Einlage The Devil Came Down To Brockley inkl. Duelling Banjos Hommage.

Das Ausgangsmaterial für diese remasterte CD scheint eine Schwarzrille gewesen zu sein, sonst wären das Knistern und Knacksen hier und da kaum zu erklären, es sei denn, man hätte es absichtlich eingebaut um Authentizität vorzugaukeln, was allerdings zu dem altbackenen Sound durchaus stimmig wäre.

Fazit: Ohne die kultige Legende ragt PAGAN ALTAR nicht sonderlich aus der Masse der Retro-Doomer heraus, ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Ralf Frank, (Artikelliste), 08.01.2013