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Sittin' Heavy
Monster Truck
Sittin' Heavy, Dine Alone, Mascot, 2016
Jon HarveyBass, Gesang
Jeremy WidermanGitarre, Gesang
Brandon BlissOrgel, Gesang
Steve KielySchlagzeug, Gesang
Produziert von: Eric Ratz Länge: 45 Min 34 Sek Medium: CD
01. Why Are You Not Rocking?07. Things Get Better
02. Don't Tell Me How to Live08. The Enforcer
03. She's a Witch09. To The Flame
04. For the People10. New Soul
05. Black Forest11. Enjoy the Time
06. Another Man's Shoes

Logo Monster Truck

MONSTER TRUCK haben in den letzten Jahren für kanadische Verhältnisse sowas wie eine Bilderbuchkarriere hingelegt. Diverse Hitsingles, Albumchartsplatzierungen, Preisverleihungen und Nominierungen von Nordamerika bis Europa bis hin zu Platz 3 in den deutschen German Rock/Metal Charts. Dazu jede Menge Supportgigs für u. a. GUNS N' ROSES, Slash, ALICE IN CHAINS, DEEP PURPLE, ZZ TOP, BUCKCHERRY, KID ROCK, THE SHEEPDOGS oder RIVAL SONS allein in den letzten 18 Monaten lassen aufhorchen.
Der Band aus der Stahlstadt Hamilton, Ontario, wurde von niemand geringerem wie Slash eine große Karriere prophezeit, aber da wären sie nicht die Ersten und auch nicht die Letzten, denen die Realität ein Schnippchen geschlagen hätte. Ihr neues Album sollte aber sicher kein Grund dafür sein, Slash Lügen zu strafen.

"Sittin' Heavy" geht gleich mit dem richtungsweisenden Why Are You Not Rocking? in die Vollen und bringt den Truck von Null auf Hundert.
Natürlich sind MONSTER TRUCK mit ihrem erbarmungslosen Road Warrior-Stil retro bis auf die Knochen und bereits in den ersten Songs spüren wir die Geister von Ted Nugent, BUDGIE und LYNYRD SKYNYRD, aber sowas von Fett, dass den Altvorderen dabei vermutlich die Gitarren explodiert wären.
Weiter geht's mit Verbeugungen an LED ZEPPELIN, BLACK SABBATH, BAD COMPANY oder FRIJID PINK und man kann sich vorstellen, wie die Plattenregale der Jungs aussehen.
Allerdings sind sie auch mit modernerem Heavy Rock und Metal aufgewachsen und das lassen sie auch in die Songs einfließen, so dass wir hier nicht nur von Stoner oder Retro, sondern von verschwitztem, biertriefendem und verqualmten Metal reden. Letzteres wurde ja leider aus den Clubs und Hallen verbannt, aber wer sich noch an solche Gigs erinnert, der kann es heute noch förmlich riechen.

Photocredit: Brooks Reynolds via Netinfect

Die Tourerfahrungen haben die Band aber auch weiterentwickelt, so haben sie sich z. B. einige technische Details bei Slash abgeguckt genauso wie Gesangsharmonien bei ALICE IN CHAINS wie Jeremy Widerman offen zugibt. Aber letztendlich sind solche Feinheiten eher Nebensache, Hauptsache es geht ordentlich die Post ab und alle haben Spaß.
"Rock 'n' Roll sollte immer ein Fest sein," meint Jon Harvey. "Wir versuchen das immer so gut wir können. Alles im Leben sollte ein Fest sein."

Nebenbei: "Sittin' Heavy" bedeutet etwa so viel wie "schwer im Magen liegen" und geht zurück auf eine "All You Can Eat"-Orgie im Backstage-Bereich wie Jeremy Widermann unlängst verriet. Steve Kiely hatte sich wohl etwas übernommen und kreierte mit diesem Stoßseufzer unfreiwillig den neuen Albumtitel.

Achtung! MONSTER TRUCK kommen im März nach Deutschland:
29.03. - Rockpalast, Bochum
30.03. - Privatclub, Berlin
31.03. - Strom, München

Ralf Frank, (Artikelliste), 12.02.2016