Metal Allegiance
Metal Allegiance
Metal Allegiance, Nuclear Blast Records, 2019
Mike PortnoyDrums
David EllefsonBass
Alex SkolnickGuitars
Mark MenghiSongwriting, Bass
Gäste:
D. Randall BlytheVocals
Troy SandersVocals
Philip H. AnselmoVocals
Chuck BillyVocals
Mark OseguedaVocals
Cristina ScabbiaVocals
Matthew K. HeafyVocals
dUg PinnickVocals
Jamey JastaVocals
Produziert von: Alex Skolnick, Mark Menghi, David Ellefson, Mike Portnoy Länge: 56 Min 06 Sek Medium: CD
01. Gift Of Pain06. Destination: Nowhere
02. Let Darkness Fall07. Wait Until Tomorrow
03. Dying Song08. Triangulum (I. Creation II. Evolution III. Destruction)
04. Can't Kill The Devil9. Pledge Of Allegiance
05. Scars

Sogenannte Supergroups gibt es inzwischen ja wie Sand am Meer. Ich will Sie gar nicht alle aufzählen, ich glaube auch, das gelänge mir gar nicht.
Auch im Metal sind diese Bands inzwischen weit verbreitet, aber die Union, die sich vor kurzem aus zahlreichen Metal-Musikern zusammengefunden hat, sucht schon ihres Gleichen.

Die Rede ist von METAL ALLIGIANCE, deren innere Basis Mike Portnoy (ex-DREAM THEATER, THE WINERY DOGS), David Ellefson (MEGADETH), Alex Skolnick (TESTAMENT) und Mark Menghi bilden.
Vor der ersten Platte, die jetzt erscheinen wird, hat das Projekt eine ganze Reihe von Konzerten gespielt, bei denen sich das "Who Is Who" des Metals am Mikro und den Instrumenten versammelte.
U.a. wirkten bei METAL ALLIGIANCE schon Mitglieder von LAMB OF GOD, SLAYER, EXODUS, MASTODON, PANTERA, TRIVIUM, KINGS X, HATEBREED, SEPULTURA, MACHINE HEAD, ANTHRAX, LACUNA COIL, THE DILLINGER ESCAPE PLAN, PERIPHERY, DEATH ANGEL, JUDAS PRIEST, ICED EARTH, ARCH ENEMY, Steve Vai, MOTÖRHEAD, VAN HALEN und BLACK SABBATH mit.

Nun also die erste Platte und die ist wirklich eine Reminiszenz an 45 Jahre Heavy Metal und auf den neun Tracks wird in allerlei Subgenres herumgewildert. Der Opener Gift Of Pain ist schon einmal ein waschechter Thrash Metal - Knaller, wobei das nachfolgende und sehr facettenreiche Let Darkness Fall auch nicht gerade ein Weichspüler ist.
Diese sanfteren Töne finden sich schon eher beim dritten Track Dying Song wieder, der ein wenig grungemäßig daherkommt.

Auch wenn sich die musikalischen Beteiligten hier alle einem gemeinsamen Thema widmen, können sie teilweise ihr Herkunft doch nicht ganz verleugnen.
Dies gilt vor allen Dingen für den von Chuck Billy dargebotenen Song Can't Kill The Devil, der sehr im TESTAMENT-Gewand erscheint, und für das von dUg Pinnick gesungene Wait Until Tomorrow, das insgeheim den Wunsch nach einem neuen KING'S X-Album wieder weckt.
Auf Triangulum schließlich darf sich Mike Portnoy ein wenig in seiner musikalischen Vergangenheit suhlen, da der dreiteilige Song schon einige Reminiszenzen an DREAM THEATER benutzt.

Alles in allem ist dem gesamten Team ein gutes Metal Album gelungen, das vor allem durch seine hochkarätige Besetzung punkten kann.

Kay Markschies, (Artikelliste), 17.09.2015