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Darkening Light
Melted Space
Darkening Light, Sensory Records/Alive, 2018
Characters:
Catherine TrottmannChaos
Clementine DelauneyHarmony
Sakis TolisTime
Pierre Le PapeSpace
Guillaume BideauAir
Lucie BlatrierWater
Black MessiahFire
Øyvind HægelandDeath
Silje WergelandLife
Jeff Scott SotoMan
Mikael StanneLie
Ailyn Gimenez GarciaEarth
Musicians:
Pierre Le PapePiano, Keyboards, Orchestrations, Keyboard Solo on Track 03
Adrian MartinotGuitars
Brice GuillonBass
Mike SaccomanDrums
Gildas Le PapeGuitar Solo on Track 06
The City Of Prague Philharmonic Orchestra:
Adam KlemensDirector
Lucie SvehkovaConcert Master
For the Members of the Orchestra see the Credits in the Booklet
Produziert von: Pierre Le Pape & François-Maxime Boutault Länge: 47 Min 34 Sek Medium: CD
01. The Void Before06. Trust In Me
02. Newborns07. Regrets
03. The Meaning Of This Place08. Man And Future
04. From The Beginning To The End09. Missing Creed
05. The Dawn Of Man (I'm Alive!)10. Fallen World

MELTED SPACE sind hier schon mit der Veröffentlichung "The Great Lie" aufgefallen. Vor kurzem legten der französische Komponist, Arrangeur, Produzent, Sänger, Musiker Pierre Le Pape und seine Getreuen “Darkening Light“, das nächste Monumentalwerk, vor. Wollen wir doch mal feststellen und gleichzeitig bewerten, was sie uns auf dem neuen Rundling so zu Gehör bringen.

Die Namenslisten der Akteure haben sich, neben einigen Konstanten, gegenüber dem Vorgänger teils erheblich verändert. Außer Herrn Le Pape, dem schöpferischen Kopf des Ganzen, sind erneut Bassist Brice Guillon und Schlagzeuger Mike Saccoman, sowie Mikael Stanne, Guillaume Bideau, Ailyn Gimenez Garcia und Clementine Delauney als Gastsänger und das Philharmonische Orchester der Stadt Prag unter Leitung von Adam Klemens dabei. Neu als Sänger mit an Bord sind zum Beispiel Jeff Scott Soto (unter anderem JOURNEY), Sakis Tolis (ROTTING CHRIST) und Silje Wergeland (THE GATHERING). Neuer Gitarrist ist Gildas Le Pape (neben anderen auch ex-SATYRICON). Die musikalischen Hintergründe der Beteiligten reichen von Metal über Klassik bis hin zu Jazz.

Wie schon 2015 bei "The Great Lie" hat Monsieur Le Pape entschieden, auch diesmal Sagenhaftes in Form einer Konzept Metal Oper auf seine Weise neu zu erzählen. Es geht im Kern um Romulus und Remus, die von einer Wölfin gesäugten Zwillinge, denen die römische Mythologie die Gründung Roms zuschreibt. Zudem spielen die Elemente und etliche sagenhafte Gestalten jeweils ihre Rollen. Mit der Auswahl dieses Themenkreises verschafft er sich natürlich ein weiteres Mal genau die passende Gelegenheit, alle Register für dessen raumgreifende, bombastische, epische und pathetische Umsetzung zu ziehen. Diese nutzen Le Pape & Co. denn auch weidlich. Es wird vorzüglich eingespielter Power/Death/Black/Thrash Metal in Verbindung mit dramatischen, mystischen, geheimnisvollen, phantastischen und ausladenden Opernelementen und Symphoniepassagen geboten. Das geht zum Glück zwar unheimlich melodisch, dafür jedoch so gut wie ohne jeglichen Kitsch über die Bühne.

Michael Koenig, (Artikelliste), 23.04.2018