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2014: Music From An Expanded Universe
Leon Alvarado
2014: Music From An Expanded Universe, Melodic Revolution Records, 2014
Leon AlvaradoKeyboards, Sequencing, Drums & Percussion
Trey GunnBass & Warr Guitar
Jerry MarottaTaos Drums
Smith6079Atmospheric Guitar (on Track 2)
Gracenotexatmospheric Keyboards (on Track 2)
Produziert von: Leon Alvarado Länge: 23 Min 20 Sek Medium: CD
01. Irreverence Part I04. Irreverence Part II
02. The 2014 Microcosm05. Bonus Track: Cinemania
03. Blood Like Red

Die dritte Veröffentlichung des Keyboarders und Komponisten LEON ALVARADO, der im Übrigen auch als Grafiker tätig ist, trägt einen in mehrerlei Hinsicht programmatischen Titel. Zum einen sollte das Album im Jahr 2014 erscheinen (was ja auch gelungen ist) und zum anderen wollte ALVARADO seinen eigenen musikalischen Horizont ausdehnen, nachdem er bisher Musik von GENESIS gecovert oder zumindest nachempfunden hat.

Nun nähert er sich den Klängen von KING CRIMSON an (er selbst bezeichnet es als “KING CRIMSON light“), weshalb er sich auch TREY GUNN mit ins Boot holte, der ja bekanntlich einmal Teil des crimsonschen Universums war und mit seiner Warr Guitar für einige Akzente sorgt (Blood Like Red). Dazu ist noch Jerry Marotta an den Drums vertreten, der schon bei, PETER GABRIEL hinter der Schießbude saß und somit für eine mehr als solide rhythmische Grundlage zuständig ist. Das finde ich sehr lobenswert, denn oftmals krankt überwiegend elektronische Musik doch an der Verwendung von Drumcomputern.

Den Hörer erwarten hier atmosphärische Klänge in einer Mischung aus spaceigen Sounds, Ambient und Prog. die laut ALVARADO stark von den Arbeiten des erst kürzlich verstorbenen Alien-Erschaffers H.R.Giger beeinflusst sind (wie erwähnt ist ALVARADO ja auch Grafiker) was die deutlich düstere Schlagseite der Sounds erklärt. Leider ist das Ganze nur eine EP und daher ein relativ kurzes Vergnügen aber dabei – auch wenn der Künstler damit weder Innovationspreise erringen noch nachhaltig die Geschichte des Prog verändern wird – durchaus hörenswert für den Freund überwiegend entspannterer, wenn auch düsterer elektronische Klänge im Grenzbereich zum Prog.

Ralf Stierlen, (Artikelliste), 01.01.2015