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Coda
Coda Reissue
Led Zeppelin
Coda (Re-Issue), Atlantic Records, 2015
Jimmy PageGuitars
Robert PlantVocals, Harmonica
John Paul JonesBass, Piano, Mellotron, Mandolin, Synthesizer
John BonhamDrums, Percussion
Produziert von: Jimmy Page Länge: 97 Min 20 Sek Medium: 3CD
Coda:[33:07]
01. We’re Gonna Groove05. Ozone Baby
02. Poor Tom06. Darlene
03. I Can’t Quit You Baby07. Bonzo’s Montreux
04. Walter’s Walk08. Wearing And Tearing
Companion Disc 1:[30:42]
01. We’re Gonna Groove (Alternate Mix)05. Sugar Mama (Mix)
02. If It Keeps On Raining (When The Levee Breaks – Rough Mix)06. Poor Tom (Instrumental Mix)
03. Bonzo’s Montreux (Mix Construction In Progress)07. Travelling Riverside Blues (BBC Session)
04. Baby Come On Home 08. Hey, Hey, What Can I Do
Companion Disc 2:[33:31]
01. Four Hands (Four Sticks – Bombay Orchestra)05. Bring It On Home (Rough Mix)
02. Friends (Bombay Orchestra) 06. Walter’s Walk (Rough Mix)
03. St. Tristan’s Sword (Rough Mix) 07. Everybody Makes It Through (In The Light – Rough Mix)
04. Desire (The Wanton Song – Rough Mix)

Logo Led Zeppelin

Am 31. Juli erscheinen nun mit "Presence", "In Through The Out Door" und "Coda" die letzten drei LED ZEPPELIN Alben des von Jimmy Page komplett remasterten Gesamtwerkes der Band.
Die Re-Issues protzen dabei nur so durch die liebevolle Ausstattung, von den Vinyl-Erstausgaben replizierten Original-Cover, Bonus CDs mit unveröffentlichten Aufnahmen, diversen 180g-Vinyl Editionen und Super Deluxe Box Sets mit dem allumfassenden Rundum-sorglos-Paket inkl. zusätzlichem gebundenem Buch in Großformat, Kunstdruck des Covers und High-Definition Audio Download-Card mit allen Inhalten in 96kHz/24 bit-Auflösung.

Welche Edition die jeweils richtige ist, hängt neben dem Geldbeutel natürlich auch ein wenig von der bisherigen Ausstattung der jeweiligen Sammlung ab, denn Remasters gab es bereits einige und Vinyl steht vermutlich auch meistens komplett in den Regalen.
Aber da, wo es nicht so ist, Lücken in der Sammlung aufgefüllt oder über die Jahre ausgefranstes Vinyl ersetzt werden muss, bieten die neuen Deluxe Editionen alles, was das Herz begehrt.


© networking Media

Nach dem, durch John Bonhams Tod, tragischen Ende von LED ZEPPELIN, war Jimmy Page durch vertragliche Verpflichtungen gezwungen, ein letztes Studioalbum abzuliefern, welches er deshalb aus bisher unveröffentlichten Archivaufnahmen zusammenstellte.
Er nannte das Album "Coda", was in der Musiklehre so viel wie ein eigenständiger Schlussteil eines Musikstückes bedeutet, und als solches ist es auch das letzte, offizielle Album der Band.

Als das Album am 19. 11. 1982 veröffentlicht wurde, kam dies für die Musikwelt ziemlich überraschend, da die Bandmitglieder bereits in neuen Projekten (XYZ) involviert waren und niemand damit gerechnet hatte.
Das Album platzierte sich in Deutschland, UK und den USA vom Fleck weg unter die ersten Fünf der Album Charts, wurde platinprämiert und bis heute über eine Million mal verkauft, was allerdings im Vergleich nicht nur zu LZ IV (über 37 Mio.) für ZEPPELIN Verhältnisse die niedrigste Verkaufszahl darstellt.

Dabei ist "Coda" gar nicht so schlecht wie es scheint, besser zumindest als der Vorgänger (IMHO) und beinhaltet mit Live- und Studiosessions zu LZ II, III, HOTH sowie drei nicht verwendeten Songs aus ITTOD eigentlich recht reizvolles Material.
Die aktuelle Reissue ergänzt diese Sammlung nun mit zwei weiteren Companion Discs, die neben einigen, m. E. zu vernachlässigenden, alternativen Mixes der original Album Tracks, Aufnahmen der 1972er Indien Tour von Plant und Page mit dem Bombay Orchestra sowie weitere unveröffentlichte Tracks sowohl aus den frühsten Phasen der Band (1968) als auch späteren Sessions wie z. B. zu "Physical Graffiti" enthält. Auch die Bonus Tracks früherer Reissues (1994) sind bis auf White Summer/Black Mountain Side mit dabei.

Insofern ist "Coda" mit seinem umfangreichen Archivmaterial neben der Reissue von LED ZEPPELIN I mit seiner Live Companion Disc von 1969 eigentlich die interessanteste Edition der gesamten Kollektion, denn an remasterten Reissues des Gesamtwerkes herrscht ja bekanntlich kein Mangel und dürften sich bereits größtenteils in den Regalen des geneigten Fans knubbeln.

Ralf Frank, (Artikelliste), 31.07.2015