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Scarlet Records
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A Mind's Chronicle
Infinita Symphonia
A Mind's Chronicle, Scarlet Records, 2011
Luca MicioniVocals
Gianmarco RicasoliGuitars, Orchestration, Backing Vocals
Alberto De FeliceBass
Luca CiccottiDrums
Claudio MetalliPiano, Synthesizers
Juan Pablo PaisGuitar (live), Keyboards
Gäste:
Tim “Ripper” OwensVocals
Fabio LioneVocals
Produziert von: Infinita Symphonia Länge: 57 Min 47 Sek Medium: CD
01. Intro(verted)07. Only One Reason (feat. Tim 'Ripper' Owens)
02. Lost In My Own Brain08. Lost And Found
03. Mighty Storm09. From Earth To Heaven
04. The Illusion10. The Equation Of The End
05. Planet Universe11. I Believe in You
06. Here There's no Why (feat. Fabio Lione)

Über Freud und Leid eines starken Prog Metal-Jahres habe ich mich schon zu Genüge im Zusammenhang mit ELDRITCH ausgelassen. Allerdings hätten diese Ausführungen ebenso gut zu INFINITA SYMPHONIA gepasst. Dazu kommt die Band ebenfalls aus Italien und ist bei der gleichen Plattenfirma unter Vertrag, aber das war es dann auch schon mit den Parallelen.

Im Gegensatz zu den alten Hasen von ELDRITCH ist das Sextett noch reichlich grün hinter den Ohren. Nach einer Demo EP ist "A Mind's Chronicle" quasi das Debüt und das kann sich durchaus hören lassen.

Die Band klingt erfrischend unitalienisch oder - um es positiv zu formulieren - für eine Formation von der Apenninenhalbinsel erstaunlich weltgewandt und international. Das mag mit an den unüberhörbar zu Tage tretenden IRON MAIDEN- und DREAM THEATER-Einflüssen liegen, die obendrein sporadisch mit - Nomen est omen - symphonischen Orchestrierungen aufgehübscht werden.

Ob die Mischung jetzt furchtbar originell ist, darüber lässt sich streiten. Gut gemacht ist es allemal. Der Frickelfaktor hält sich in überschaubarem Rahmen, so dass INFINITA SYMPHONIA durchaus auch als anspruchsvolle Symphonic Power Metal-Band durchgehen. Überraschend stark - weil kitschfrei - präsentiert sich die Truppe in den episch-semi-balladesken Passagen.

Für ein Debüt geht "A Mind's Chronicle" voll und ganz in Ordnung. Es ist nicht der ganz große Wurf, aber eine Scheibe die ohne wenn und aber positiv in Erinnerung bleibt und auch ohne die Gastauftritte von Tim ‚Ripper' Owens und Fabio Lione überzeugt hätte.

Es könnte sich lohnen, den weiteren Werdegang von INFINITA SYMPHONIA aufmerksam zu verfolgen.

Martin Schneider, (Artikelliste), 15.12.2011