Link Homepage:
Offizielle Fai Baba Homepage
Link Plattenfirma:
A Tree In A Field Records
Link Promo:
Noisolution
Link Kaufen:
www.amazon.de
The Savage Dreamer
Fai Baba
The Savage Dreamer, A Tree In A Field Records, 2014
Fabian SigmundPiano, Organ, Guitar, Vibraphone & Vocals
Björn MagnussonGuitar, Moog, Organ, Drums, Percussion & Backing Vocals
Tobias PreisigViolin
Christian FischerFlute
Lukas MüllerBass
Franck MottierDrums
Produziert von: Björn Magnusson & Fabian Sigmund Länge: 48 Min 16 Sek Medium: CD
01. The Savage Dream06. Boogaloo
02. You Look Like An Animal07. Salt Turns Into Sugar
03. True Friend08. Life Is A Bliss
04. Lupe Velez09. New York City
05. Not That Simple10. Long Gone

Das vierte Album innerhalb von vier Jahren ist “The Savage Dreamer – das macht deutlich, hier lebt jemand das, was er macht. Fabian Sigmund alias FAI BABA öffnet erneut seine Seele und vereinigt Blues, Folk (Salt Into Sugar) und Psychedelic in manchmal fragile (The Savage Dream), manchmal leicht schräge (Boogaloo), aber immer sehr persönlich und eigenständige Soundgebilde.

Dabei wirkt er noch reifer und erwachsener als auf dem Vorgänger "She’s My Guru", spielt mit blue-eyed Funk (Life Is A Bliss) und rechnet mit der Weltmetropole des Big Apple und der darin durchlittenen Einsamkeit ab (New York City). Irgendwie kommt dem musikalischen Weltenbürger die Rückkehr in schweizerische Gefilde dann doch auch spürbar zu Gute. Vieles wirkt auch leichter, entspannter und mit sich im Reinen (True Friend). Dabei ist das ganze Album von einer sehr intimen, persönlichen Atmosphäre durchzogen, die den Hörer – so er sich darauf einlassen kann und will – in ihren Bann zu ziehen vermag.

Alls in allem eine sehr hörenswerte Scheibe für alle Freunde anspruchsvoller Singer-/Songwriterkost und Lo-Fi-Blues mit Wüstentouch, meilenweit abseits des Mainstream, ebenso wie die variable Stimme von Sigmund, die oftmals ins Falsett abgleitet, fern der üblichen Konventionen angesiedelt ist. Positiv hervorzuheben ist auch die gelungene, transparente Produktion, die dem Werk einen warmen, analogen Klang beschert.

Ralf Stierlen, (Artikelliste), 27.11.2014