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Lost in Forever 2017 Tour Edititon
Lost in Forever 2016
Beyond The Black
Lost in Forever (2017 Tour Edition), Universal Music, 2016 (2017)
Jennifer HabenGesang
Nils LesserGitarre
Christopher HummelsGitarre & Gesang
Michael HauserKeyboards
Erwin SchmidtBass
Tobias DererSchlagzeug
Produziert von: Sascha Paeth, Hardy Krech, Mark Nissen, Hannes Braun, Thorsten Brötzmann & Ivo Moring Länge: 80 Min 10 Sek Medium: CD
Standard Edition:[59:02]
01. Lost In Forever08. Forget My Name
02. Beautiful Lies09. Burning In Flames
03. Written In Blood10. Nevermore
04. Against The World11. Shine And Shade
05. Beyond The Mirror12. Heaven In Hell
06. Halo Of The Dark13. Love's A Burden
07. Dies Irae
Tour Edition Bonus Tracks:[19:10]
14. Night Will Fade16. Our Little Time
15. The Other Side17. Rage Before The Storm

Logo Beyond The Black

Sie waren sicherlich DIE Überraschung des Jahres 2015: die Newcomer BEYOND THE BLACK. Die Band, die erst 2014 gegründet wurde, konnte sich direkt mit ihrem Debüt “Songs Of Love And Death“ direkt einen Spitzenplatz in den deutschen Album-Charts sichern. Bis auf Platz Zwölf schaffte es das Werk der Symphonic Metal-Shootingstars um Sängerin Jennifer Haben.
In der kurzen Zeit ihrer bisherigen Existenz schafften es BEYOND THE BLACK aber immerhin schon sowohl beim Wacken Open Air als auch dem Wave-Gotik-Treffen aufzutreten und die begehrten Support-Slots bei etwa SAXON und auch den SCORPIONS (auf deren Tour zum 50-jährigen Jubiläum) zu ergattern. Und irgendwann dazwischen gelang es der Band dann auch noch, ihr zweites Album fertigzustellen.

“Lost In Forever“ knüpft denn dann auch da an, wo auch schon “Songs Of Love And Death“ so erfolgreich war: eingängiger, hervorragend komponierter Symphonic Metal mit großen Melodien und all den typischen Elementen wie Streicher- und Piano-Sounds sowie keltisch anmutenden Klängen.
Vergleichbar sind sie dabei aus meiner Sicht nicht so sehr mit den ultra-pompösen NIGHTWISH, die ja manches Mal ihre Musik etwas überfrachten, oder auch EPICA, die insbesondere zu Beginn ihrer Karriere auch gerne mal in härteren musikalischen Gefilden wilderten. Vielmehr sind sie mit WITHIN TEMPTATION, DELAIN oder nach deren Sängerinnenwechsel nun auch mit AMBERIAN DAWN vergleichbar. Sprich, die Band liefert eingängige aber immer ansprechend hart rockende Lieder ohne klassischen Gesangsstil.

Photocredit: Kai Swillus - via Pirate Smile

Dabei bewegt sich die Band auf einem wahrlich hervorragenden Spielniveau, sowohl was die Instrumentalisten als auch was die Sängerin betrifft. Nach meinem Empfinden klingen BEYOND THE BLACK auf dem aktuellen Werk sogar noch stärker als auf dem ohnehin schon sehr gelungenen Debüt. Die Lieder sind zwingender und kommen besser auf den Punkt, die Refrains prägen sich noch besser ein und lassen den Hörer nicht so schnell wieder los.
In dieser qualitativen Hinsicht kommen BEYOND THE BLACK den Großen wie WITHIN TEMPTATION schon extrem nah. Fans des Genres sollten bei dieser Scheibe auf jeden Fall genauer hinhören – hier entsteht etwas Großes.

Marc Langels, (Artikelliste), 04.02.2016


UPDATE:

Seitdem BTB mit ihrem Debut gleich einen Kickstart hingelegt haben zeigt die Karrierekurve steil nach oben: erfolgreiches Nachfolgealbum, erfolgreiche Auftritte bei diversen W:O:A:'s, erfolgreiche Headline Tour, erfolgreiche Support Tour für niemand geringeres als die SCORPIONS, TV- und Filmbeiträge zum Wikinger Spektakel "Northmen" und zu SAT1 neustem Mittelalter Epos "Die Ketzerbraut" sowie aktuell auf Europatour zusammen mit POWERWOLF und EPICA.

Photocredit: Kai Swillus - via Pirate Smile

Zur besagten Tour erscheint "Lost In Forever" ab dem 13.01.2017 erneut als "2017 Tour Edition" inkl. vier Bonus Tracks, darunter die Single Auskopplung Night Will Fade welche auch das entsprechende SAT1 Filmtheme stellen wird.
Dazu wurde bis auf Aushängeschild Jennifer Haben das komplette Line-Up ausgewechselt, mit dabei sind nun bis auf weiteres Christian Hermsdörfer (Gitarre und Backing Vocals), Tobias Lodes (Gitarre und Backing Vocals), Jonas Roßner (Keyboards und Backing Vocals), Stefan Herkenhoff (Bass) und Kai Tschierschky (Drums).

Ralf Frank, (Artikelliste), 13.01.2017