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Sgt. Beesus...And The Lonely Ass Gangbang
Beesus
Sgt. Beesus...And The Lonely Ass Gangbang, New Sonic Records, 2018
JacoVocals
PootchieGuitar & Backing Vocals
JohnnyBass
MuddDrums & Backing Vocals
Produziert von: Beesus & Jeff Henson Länge: 34 Min 27 Sek Medium: CD
01. Intro06. I Don't Wanna Be
02. El Dude07. Junk Around
03. Dubblegum Boom Metal08. Beaux
04. Nuna Y Frena09. Outro
05. Reich!

Was verbindet man mit Rom, der Hauptstadt Italiens? Zahllose antike Sehenswürdigkeiten, Millionen von Vespas, teure Einkaufsstraßen und jedes Jahre eine neue Regierung. Aber sicherlich nicht unbedingt so, Entschuldigung, abgefuckten Psycho-Stoner-Garagen-Punk wie ihn BEESUS auf ihrem nunmehr zweiten Album mit dem charmanten Titel, den ich jetzt nicht wiederholen will, zelebrieren. Wüste, grob zusammengezimmerte Riffs treffen auf doomiges Blei, nervöses Gezuppel oder psychedelisches Slowmotion-Gedöns. Dazu gewollt ungekünstelter Gesang und lärmende Eruptionen.

Das Hirn des Hörers sucht nach Haltegriffen und findet das einigermaßen eingängige Reich!, verharrt dann auch kurz bei Dubblegum Boom Metal und steht dann doch immer wieder vor neuen Herausforderungen. Highlights sind für mich die beiden längsten Stücke Beaux und Nuna Y Frena, die beide langsam, ausladend und psychedelisch beginnen, um im leicht chaotischen Getöse zu enden oder besser gesagt auszulaufen. Spürbar zieht die Band in jeglicher Hinsicht ihr eigenes Ding durch und das ist gut so.

Das ist irgendwie Stoner, aber von Josh Homme und Konsorten so weit weg wie Italien von der Fußball-WM. Eigenwillig, in mancher Hinsicht unfertig scheinend, aber mit Mut, Spielwitz und einer Prise Humor gehen BEESUS unbeirrt ihren eigenen Weg. Das macht es nicht immer einfach, aber richtig spannend für den Hörer.

Ralf Stierlen, (Artikelliste), 18.03.2018