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Queen Of Time
Amorphis
Queen Of Time, Nuclear Blast Records, 2018
Tomi JoutsenVocals
Esa HolopainenGuitar
Tomi KoivusaariGuitar
Olli-Pekka LaineBass
Santeri KallioKeyboards
Jan RechbergerDrums
Gäste:
Chrigel GlanzmannPipes
Albert KuvezinVocals
Jørgen MunkebySaxophone
Anneke van GiersbergenVocals
Produziert von: Jens Bogren Länge: 57 Min 29 Sek Medium: CD
01. The Bee06. Heart Of The Giant
02. Message In The Amber07. We Accursed
03. Daughter Of Hate08. Grain Of Sand
04. The Golden Elk09. Amongst Stars
05. Wrong Direction10. Pyres On The Coast

Es ist schon bewundernswert. AMORPHIS aus Finnland beglücken nun schon seit über 25 Jahren diesen Planeten mit ihrer ganz eigenen Mischung aus melodiösem und progressiven Death Metal.

Dabei sind in der Vergangenheit einige Alben entstanden, die im Metalgenre durchaus als Meilensteine gelten. Das vor drei Jahren erschienene „Under A Red Cloud“ hat insbesondere noch einmal neue Maßstäbe gesetzt, was das Songwriting angeht.
Kein Wunder also, dass sich die sechs Finnen kompositorisch auf ihrem neuesten Werk „Queen Of Time“ an ihrem letzten Silberling orientieren. Dazu haben sie auch erneut auf die Dienste von Prozent Jens Bogren zurückgegriffen, der inzwischen einer der führenden Metal-Producer im Business ist.

„Queen Of Time“ beginnt verheißungsvoll. The Bee, das gleichzeitig die erste Vorveröffentlichung darstellt, ist von einem ähnlichen orientalischen Riff durchzogen wie es Death Of A King auf dem letzten Album war. Dieses wird von einem AMORPHIS-typischen melodiösem Refrain abgelöst, der insbesondere durch die begleitenden Keyboard-Akkorde gekennzeichnet ist.
Und die melodiösen Tendenzen ziehen sich durch ganze weitere Album. Bereits mit dem zweiten Track „Message In The Amber“ folgt der nächste hitverdächtige Track und es darüber hinaus folgen noch rund 2 bis 3 weitere potentielle Singleauskopplungen auf „Queen Of Time“.

Der bandinterne Trend, bei den Aufnahmen Gastmusiker einzuladen, haben AMORPHIS dabei weiter ausgebaut. Neben einem Orchester, einem Chor und einem Saxophonisten steuert unter anderem Chrigel Glanzmann von ELUVEITIE erneut Flötentöne zum Album bei, während Anneke van Giersbergen den Song Amongst Others mit ihrer wunderbaren Stimme veredelt.

Rein subjektiv hat sich vielleicht der kompositorische Facettenreichtum im Vergleich zu „Under A Red Cloud“ leicht verringert. Dennoch ist dem finnischen Sextett ein mehr als würdiger Nachfolger mit „Queen Of Time“ gelungen. Die neue Scheibe ist ähnlich kurzweilig wie sein Vorgänger und lädt dazu ein, nach dem kompletten Durchhören des Albums noch einmal von vorne zu beginnen.

Kay Markschies, (Artikelliste), 01.06.2018