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Better In Black
The New Black
II: Better In Black, AFM Records, 2011
Markus HammerVocals
Fabian SchwarzGuitars
Christof LeimGuitars
Günther AuschratBass
Chris WeissDrums
Produziert von: The New Black Länge: 44 Min 26 Sek Medium: CD
01. Better In Black 3:0307. Happy Zombies 3:57
02. The King I Was 3:5608. My Favorite Disease 3:05
03. Batteries & Rust 3:2509. Fading Me Out 3:26
04. Downgrade 3:5710. When It All Ends 4:04
05. Into Modesty 3:4111. Last Chance To Throw Dirt 3:48
06. Altar Boys 3:2312. Sun Cries Moon 4:37

Logo The New Black

Nach dem phänomenalen Überraschungserfolg ihres Debuts, welches nicht nur in Deutschland sondern weltweit anerkennende Kritiken ernten konnte ("... die amerikanischst klingende deutsche Band ...") sowie exzessivem Gigging, darunter so klangvolle Locations wie etwa Balingen, Wacken oder Rock Am Ring und als Support von niemand Geringerem wie z. B. BLACK LABEL SOCIETY, AC/DC, ALTER BRIDGE oder VOLBEAT, legen die "Würzbochumer" um "Leimsen" und "Fabs" nun Teil II der Erfolgsgeschichte nach, inhaltsschwanger "Better In Black" untertitelt.

Kam Teil I gleich ohne Umschweife zur Sache und quasi von Null auf Hundert, wirkt der Nachfolger anfangs etwas sperrig, obwohl offensichtlich alle Erfolgszutaten wieder Verwendung finden, aber der Funke will diesmal nicht sofort überspringen, das ändert sich auch nach mehrmaligen Hördurchgängen nicht wirklich, dass der Gewöhnungseffekt dabei eh trügerisch sein kann, lassen wir mal außen vor. Ich vermute vielmehr, dass man im Gegensatz zum unbeschwerten Debut, als man noch frei von der Leber weg losgeplästert hat, jetzt beim Songwriting zu viel darüber nachgedacht hat, ob und wie die Stücke wirken und dabei das Ganze einfach zu kopflastig geworden ist. Das lässt sich auch daran festmachen, dass sich eine Art "Gute Laune" Nummer a la NICKELBACKs This Afternoon in der Tracklist wiederfindet und scheinbar auf Radiotauglichkeit Wert gelegt wurde.

Nichtsdestotrotz liefert "Better In Black" amtliche Rocker, Stampfer und Headbanger von internationalem Standard der Stadionklasse, sowie den oben erwähnten all Summer long nachmittags auf der Veranda mit Pülleken Abhänger neben einigen Southern Grooves und der scheinbar unvermeidlichen Ballade, also alles in allem doch ganz akzeptabel, für den dritten Streich wünsche ich mir jedoch wieder den jugendlichen Leichtsinn und Überschwang zurück, der mich ursprünglich so begeistert hatte.

In diesem Sinne:
Black in the saddle again.

Ralf Frank, (Artikelliste), 13.02.2011