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Baker's Dozen
Sean Baker Orchestra
Baker's Dozen, Lion Music, 2009
Sean BakerGuitar
Cmak AshtianiGuitar
Bruce BouilletGuitar Solo (on Playing Opossum)
Joe StumpGuitar Solo (on Neo-Classical Gas)
Rusty CooleyGuitar Solo on Verbal Skillz)
David DonigianBass
Lawrence WilsonDrums
Produziert von: Sean Baker, Lawrence Wilson & Pete Bankert Länge: 57 Min 40 Sek Medium: CD
01. Dukes Of New York08. Poindexter
02. Pummel U.09. Highway Star
03. BallVice10. Mike Varney's Mexican Vacation
04. Neo-Classical Gas11. Whichway To Radioland
05. 7/24/0412. Verbal Skillz
06. Steve's Blackout13. Two Part Invention In C Major
07. Playing Opossum

Sean Baker aus Michigan ist definitiv ein wilder Hund an der Gitarre. Seit gut 25 Jahren widmet er sich seinem Instrument und was er hier, auf seinem zweiten Album “Baker’s Dozen“, seinen Lieblingen entlockt (bevorzugt Ibanez PGM) kann sich wahrlich hören lassen. Rein instrumental, mächtig heavy und trotz furiosem Shreddern auch recht melodisch ist dieser Stoff hier. So ganz nebenbei präsentiert Baker auch seine profunden Fähigkeiten als klassischer Gitarrist (Two Part Invention In C Major) oder packt seine akustische Gitarre aus (7/24/04). Vor allem aber ist das was für gitarrenfixierte Headbanger (Dukes Of New York; Pummel U.).

Ein wenig Verstärkung hat er sich auch noch geholt, spielen doch die seelenverwandten Gitarristen Rusty Cooley, Joe Stump und Bruce Bouillet (RACER X) ihre Erde verbrennenden Soli. Und dazu gibt es auch die Verbeugung vor dem Gründer des Shrapnel Labels und Förderer der Saitenhexer, Mike Varney (Mike Varney’s Mexican Vacation). Baker selbst hat sich zum Ziel gesetzt, “Baker’s Dozen“ zum lautesten, aggressivsten, melodischsten Shredding- und Headbanging-Album des Planeten zu machen. Das Album solle sein persönliches “Master Of Puppets“ sein. Gut gebrüllt, Löwe kann man da (auch angesichts des Labels Lion Music) sagen, aber so ganz verkehrt liegt er gar nicht.

Ok, über “Master Of Puppets“ kann man streiten, aber mit diesem Orkan der über den Hörer hinwegfegt, bläst Baker nicht nur eine ganze Armade Freizeitklampfer ordentlich aus den Hosen. Angesichts des Covers von Highway Star dürfte auch Ritchie Blackmore lieber in seinem sicheren Hafen BLACKMORE’S NIGHT verharren. Auf jeden Fall ist “Baker’s Dozen“ ein ordentliches Pfund geworden, dass nicht nur die Kiefer runterklappen lässt, sondern dabei auch größtenteils richtig Spaß macht.

Ralf Stierlen, (Artikelliste), 22.07.2009