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| Kontrust
Time to tango, Artist Station Records/EMI, 2009 |
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| Agata | Vocals |
| Stefan | Vocals |
| Gregor | Bass |
| Robert | Guitar |
| Manuel | Percussions |
| Roman | Drums |
| Produziert von: Frank Bornemann |
Länge: 50 Min 47 Sek |
Medium: CD |
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| 01. Dancer in the sun | 09. Clown parade |
| 02. Play with fire | 10. 1k1 |
| 03. On the run | 11. Lato |
| 04. Personal rotation | 12. Vodka, tribe and dynamite |
| 05. The smash song | 13. Zero |
| 06. Sin | 14. Känämänannä |
| 07. We add the world | 15. Bomba |
| 08. Mainstream bypass | 16. Face and filter |
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Mit den Österreichern KONTRUST steht eine junge, unverbrauchte Band in den Startlöchern, denen es durchaus zuzutrauen
ist, mächtig durchzustarten.
Der Sound von KONTRUST lässt sich am einfachsten mit 'modern' umschreiben, ansonsten aber tut man sich schwer eine
aussagekräftige Stilschublade zu finden, was schon mal ein gutes Zeichen ist.
KONTRUST wuchten massive Grooves an den Start, schicken harte, schneidende Gitarrenriffs ins Rennen und kaum ein Stück
kommt ohne griffige Hooks daher, die für hohen Wiedererkennungswert sorgen. Moderne Rock und Metal Elemente,
Elektronik, mal ein bisschen dezentes World Music Flair, dann wieder aggressive Ghetto-Shouts… "Time to tango" scheint
so ein bisschen nach dem Motto entstanden zu sein: Anything goes, und alles was die Kreativität hergibt wird auch
umgesetzt. Spannend wird die ganze Geschichte zudem durch den Wechselgesang von Gregor und Agata.
Ein bisschen fühlt man sich bei KONTRUST an die Neunziger erinnert als Bands wie GUANO APES, THUMB oder H-BLOCKXX mit
ihrem Crossover für frischen Wind sorgten und mit Songs in die Charts stürmten, die einem auch als gestandener Rockfan
nicht peinlich sein mussten.
Im letzten Drittel schleichen sich dann allerdings ein paar Nummern wie Vodka, tribe and dynamite und
Känämänännä/Bomba ein, bei denen KONTRUST mir dann einen etwas zu sehr auf aufgesetzte Ballermann-Partylaune
machen. Das schmälert den bis dahin positiven Eindruck ein wenig und so ein bisschen hat man dann langsam auch das
Gefühl sich bereits satt gehört zu haben.
Insgesamt bietet "Time to tango" aber mehr Licht wie Schatten und dürfte bei der Hüpf- und Zappelmucke-Fraktion
durchaus Anklang finden.
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