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Metalwar
Hysterica
Hysterica
Metalwar, Crong Records, 2009
Anni De VilLead Vocals
BitchieGuitar
Rock ZillaGuitar
Sat AnicaBass
Hell' nDrums
Produziert von: Hysterica, Peter Tägtgren Länge: 40 Min 06 Sek Medium: CD
01. We Are The Undertakers07. Wreck Of Society
02. Halloween08. The Bitch Is Back
03. Bless The Beast09. Got The Devil In Me
04. Girls Made Of Heavy Metal10. Heavy Metal Man
05. Louder11. Pain In The Ass
06. Metalwar

Logo Hysterica

HYSTERICA wurde 2005 von Gitarristin Bitchie, die zuvor bereits in mehreren Bands gespielt hatte, in Stockholm gegründet.
Bitchie hatte von Anfang an die Idee, 100% Pure Metal aus 100% Frauenpower auf die Beine zu stellen. Für eine Frauenband bot sich der Name ja quasi wie von selbst an (eg) und Mitstreiterinnen waren auch schnell gefunden.

Ein 6 Track Demo (2006), damals noch mit Sinderella (voc), Xotica (bass) und Electra (keyb) eingespielt, wurde in diversen Underground Metal Magazinen überaus wohlwollend aufgenommen und auch live konnte man/frau sich vorteilhaft präsentieren.

In der Zwischenzeit drehte sich mehrfach das Besetzungskarussel und mit der 19-jährigen Anni De Vil konnte abschließend auch in puncto Frontfrau das Optimum verpflichtet werden.

Seit dem war die Band beständig unterwegs und konnte ein ums andere Mal auch vor große Namen bestehen, wie gerade erst kürzlich beim Sweden Rock Festival, wo sie quasi als Lokalmatadoren abgefeiert wurden.
200.000 Besucher auf MySpace seit 2007 sprechen außerdem eine deutliche Sprache.

Mittlerweile ist auch der erste offizielle Silberling unter Dach und Fach und steht mit dem bedeutungsschwangeren Titel "Metalwar" für den 26.6. in den Startlöchern. Das Album wurde von niemand Geringerem gemixt als Peter Tägtgren, bestens bekannt für seine hervorragenden Arbeiten u. a. mit HYPOCRISY oder PAIN und verpasst dem Album, welches sich musikalisch durchaus gekonnt zwischen wuchtigen Heavy Metal-Hymnen von Bands wie SABATON und pompösen Haudrauf-Nummern von Genre-Ikonen wie MANOWAR einzuordnen versteht, genau das richtige Finish.

Die Mädels, die alle Tracks selbst geschrieben und produziert haben, erfinden den True Metal nicht wirklich neu und sind auch bestimmt nicht sehr innovativ, insbesondere bei Künstlernamen, Songtitel und Lyrics. Vieles hat man durchaus früher bereits häufig und teilweise filigraner von namhafteren Kapellen dargeboten bekommen, aber vermutlich nicht in derart scharfer Verpackung wie bei den Girls made of Heavy Metal, von Lursa und B'Etor oder Russlana mal abgesehen.
Würde mich auch nicht wundern, wenn HYSTERICA demnächst für Schweden beim Eurovision Song Contest ins Rennen geschickt würden, mein Televoting hätten sie sicher.

Wie sagte schon der Dichter: "Lasst wilde Weiber um mich sein!"
In diesem Sinne.

Ralf Frank, (Artikelliste), 10.06.2009