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Take This!
Take This!, Eigenverlag, 2008
Pivi R. PierenVocals & Bass
Phil SchelkerGuitar
Marc WaldmeierGuitar
Raff MartinDrums
Produziert von: Excentric Länge: 43 Min 26 Sek Medium: CD
01. Take This!08. Do You Wanna Die?
02. 7even09. Down 2 You (The Whiskey Edition)
03. Save Me10. Can't Stand You
04. 4pm11. Street Of Live
05. Break Me Down12. No More
06. Crossing The Ocean (2008)13. Willy World
07. Prophecy

EXCENTRIC kommen aus dem Raum Basel und machen zeitgemäßen, melodischen Metal, versetzt mit einem kräftigen Schluck Alternative Rock. "Take This" ist das im Eigenverlag herausgebrachte Debüt der Eidgenossen, das über die Website der Band zu bestellen oder im Download bei iTunes erhältlich ist. Die Scheibe geht mit mächtig Druck gleich in die Vollen, das Titelstück ist ein ordentliches Pfund modernen Metals und kommt selbstbewusst und schwungvoll daher. Der Pegel wird zunächst hochgehalten, auch wenn der Midtempo-Song Save Me ein bisschen nach Stadion mit Feuerzeug-Schwenkern schielt, und die vier Schweizer machen ihren mit klassisch-deftigen Hooks unterlegte Songs (4pm) richtig Laune.

Nach dem instrumentalen Zwischenspiel von Prophecy wird dann der Fuß ein wenig vom Gas genommen, man bemüht sich um Atmosphäre und bringt auch Semi-akustisches zu Gehör (No More). Sänger Pivi R. Pieren macht seine Sache dabei mehr als ordentlich, er hat für die härteren Songs genügend Punch und für die etwas ruhigeren Momente den gewissen Leidensdruck in der Stimme, um den Stücken Tiefe zu verleihen. Das Material ist griffig und zupackend und vermeidet allzu offensichtliche Klischees, so dass, im Gegensatz zu manch Überseeprodukt, hier keine Langeweile aufzukommen droht.

Unter den durchschnittlich Dreiminütern ist zwar kein ausgesprochener Killersong, aber das klingt alles recht frisch und unverbraucht, mit einem Gespür für Riffs, Melodien und mit hinreichend Variabilität. Die Jungs von EXCENTRIC treffen genau das richtige Maß zwischen Bodenständigkeit und juveniler Neugier und liefern eine sehr solide Visitenkarte ab, die für die Zukunft auf einiges hoffen lässt und Lust macht, die Band auch einmal live zu erleben. Denn dann erst können sie ihren sehr brauchbaren Stoff mit einem zusätzlichen Schuss Wildheit und Intensität richtig zum Leben erwecken.

Ralf Stierlen, (Artikelliste), 08.12.2008