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If Light Can't Save Us I Know Darkness Will
Dexter Jones Circus Orchestra
If Light Can't Save Us I Know Darkness Will, Fuzzorama Records, 2010
Tia MarklundVocals & Guitar
David IsraelssonGuitar & Backing Vocals
Matthew BethancourtGuitar & Backing Vocals
Fredrik JanssonBass & Backing Vocals
Daniel IsraelssonDrums
Produziert von: Dexter Jones Circus Orchestra Länge: 46 Min 18 Sek Medium: CD
01. If Bars Could Bend07. Free Enterprise
02. I'm A Dog But You're A Hound08. Both Of Us
03. The Silence Is Far Too Loud09. Left Of Life Abide
04. The Monster By Your Side10. Mentally Insane
05. It's Not Safe11. Sad World
06. Little Man

Retro-Rockbands gibt es bekanntlich wie Sand am Meer. Aber nur ganz wenige haben die Klasse von DEXTER JONES CIRCUS ORCHESTRA, die es immer wieder schaffen, die perfekte Balance zwischen kraftvollen Songs und eine regelrecht relaxten Atmosphäre zu kreieren. Alles wirkt stimmig, hat einen steten Groove und wirkt dabei wie lässig aus dem Ärmel geschüttelt.

Dies liegt zum einen daran, dass Tia Marklund ein fantastischer Songschreiber ist und zum anderen macht sich positiv bemerkbar, dass der Stamm der Band nahezu unverändert seit 10 Jahren zusammenspielt und sich perfekt ergänzt. Wenn es Veränderungen im Line-Up gibt, so dienen diese dazu, dem Sound noch mehr Substanz zu geben. So hat man mit Mat Bethancourt (JOSIAH, CHERRY CHOKE) einen zusätzlichen, noch dazu retro-erfahrenen Gitarristen mit ins Boot genommen um die harmonischen Twin-Guitars noch besser platzieren zu können (Little Man).

Geradezu mühelos klingt den Zirkusartisten der Spagat zwischen Heavyness und einem regelrecht (herz-)erwärmenden Sound, wie dies die ganz großen Klassiker in ihren besten Phasen erreicht haben, wie die frühen BLUE ÖYSTER CULT oder WISHBONE ASH (Its Not Safe), gelegentlich schimmern auch einmal die ALLMAN BROTHERS durch (Sad World). Und doch sind DEXTER JONES CIRCUS ORCHESTRA keine Abziehbilder, sondern gehen mit dem klassischen Erbe virtuos, verspielt und locker um und finden ihre eigenen Nische, die Fans von den frühen THIN LIZZY bis hin zu WIDESPREAD PANIC geradezu gefallen muss, so rundum gelungen und mit bewundernswerter Leichtigkeit angerichtet ist dieses Album. Ein erster Höhepunkt des Jahres.

Ralf Stierlen, (Artikelliste), 25.01.2010