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| 3rd Stage Of Decay, Massacre Records, 2008 |
| Metallic Kitty | Vocals |
| Kenneth Lantz | Guitar |
| Joakim Antman | Bass |
| Erik Röjas | Drums |
| Produziert von: Kenneth Lantz |
Länge: 35 Min 57 Sek |
Medium: CD |
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| 01. Corrosion | 05. Settle The Score |
| 02. Claustrophobia | 06. Sculpture |
| 03. 3rd Stage Of Decay | 07. Invert |
| 04. Theater Of The Absurd | 08. Endgame |
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Wenn skandinavische Bands mit Frontfrau die Bühnenbretter erklimmen, dann
weiß man meist schon was folgt: symphonischer ( und oft auch leider zu weichgespülter)
Gothic-Metal.
Dass es auch anders geht, das zeigen uns DECADENCE aus Schweden. Sängerin
Metallic Kitty schert sich einen Dreck um elfengleiche Vocals und hat sich
gesanglich stattdessen für ein anderes Fantasywesen - die Medusa - entschieden.
So wie sie trotz ihrer zierlichen Erscheinung die Textzeilen rausfaucht, das
erinnert mehr als nur einmal an die holde Sabina Classen, die mit HOLY MOSES
schon in den 80ern der Metal- Gemeinde klarmachte, dass Mädchen nicht nur lieb
und nett sind.
Die Produktion und den Mix von "3rd Stage Of Decay" - dem dritten Longplayer der
Band - hat Gitarrist Kenneth Lantz wieder einmal im Alleingang übernommen.
Und dass er als Produzent inzwischen allerhand Erfahrung gesammelt hat, ist
durchaus spürbar. Denn obwohl in der Grundtendenz ordentlich geknüppelt wird,
wechseln sich die Speed- und die Halftime-Elemente in wohltuender Weise ab, langen
Stakkato-Riffs folgen auch mal melodische Gitarren-Soli.
Lediglich Kitty's Gesang könnte hier und da ein wenig vielschichtiger sein. Sie
gönnt ihrem Organ wirklich keine Pause und bei der bereits beschriebenen Zierlichkeit
des Fräuleins ist man fast geneigt, ihr Salbei-Bonbons anzubieten.
Dennoch ist "3rd Stage Of Decay" ein grundsolides Thrash-Album geworden, dass
insbesondere denjenigen empfohlen sei, die musikalisch gesehen eher Domina-
Vorlieben haben und auf Kuschelsex verzichten.
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