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Butterfly
Coshiva
Butterfly, Redange/G-Records, 2010
CoshivaVocals, Piano & Glockenspiel
Christoph StockAcoustic Guitar
NoemiBacking Vocals
Christoph BurgstallerGuitar, Keyboards, Percussion, Bass & Accordion
Fredrik BobrDrums
Manuel BrunnerDouble Bass
Roland KrebsBass
Sebastian GranditsStrings & Violin
Karolin AlligerCello
Anna KinschelViolin
Angela NasrallViola
Wolfgang BrunauerString Recording
Thomas Franz-RieglerPercussion
Letizia PlankensteinerBacking Vocals
Produziert von: Coshiva Länge: 49 Min 54 Sek Medium: CD
01. Black Red Or Green (Summer Version)08. Tricky Tricks
02. Who Is Who09. A Girl Like Me
03. Presence Of Vienna10. Black Red Or Green (Piano Version)
04. Butterfly11. Mississippi Queen
05. These Leaves12. I Tell You
06. Got My Groove13. These Leaves (Live)
07. No No No14. Butterfly (Telemark Remix)

“Butterfly“ ist das zweite Album der Salzburgerin Daniela Wimmer, die sich für den Künstlernamen COSHIVA entschieden hat. Zu hören gibt es leichtfüßigen, mitunter mal etwas folkig angehauchten Pop, der prima in den Spätsommer passt. Im Mittelpunkt steht dabei die wirklich beachtliche Stimme von COSHIVA, entsprechend sind die Arrangements auch eher akustisch dezent gehalten. Dies verstärkt andererseits auch wieder den doch recht sympathischen Eindruck einer bodenständigen Produktion, die nicht versucht, die Songs mit Streichern oder Keyboards zuzukleistern.

Am besten gefallen mit die Songs, die auch ein bisschen groovig daherkommen (Black Red Or Green (Summer Version); Got My Groove oder No No No) und das Titelstück hat durchaus das Zeug zu einer Hitsingle (auch wenn das wohl bei unseren alpenländischen Nachbarn trotz Chartsplatzierung nicht so hundertprozentig hingehauen hat). Aber auch sparsam instrumentiert und mit etwas melancholischerem Anstrich geht das ok, wie Black Red Or Green in der abgespeckten Piano Version beweist.

Alles in allem ist das eine Popscheibe, wie sie in dieser Ausrichtung sein soll: Locker, lässig erscheinend und geschmeidig ins Ohr gehend, ohne die Bodenhaftung zu verlieren. Der Vergleich mit NORAH JONES mag noch etwas verfrüht sein (liegt aber wegen der Kombination aus Gesang und Pianospiel von COSHIVA nahe), aber auch nach internationalen Maßstäben ist diese Scheibe im Wettbewerb der hörenswerten akustischen Popveröffentlichungen zum Sommerausklang durchaus konkurrenzfähig.

Ralf Stierlen, (Artikelliste), 15.09.2010