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House Of Insanity
Chris Caffery
House Of Insanity, AFM Records, 2009
Chris CafferyVocals, Guitars
Nick DouglasBass
John MacalusoDrums
Paul LaPlacaGuitars, Keyboards
Gäste:
Glen DroverGuitars
Jeff LoomisGuitars
Alex SkolnickGuitars
Zak StevensVocals
Produziert von: Chris Caffery Länge: 67 Min 37 Sek Medium: CD
01. Seasons Change 5:1508. Solitaire 4:51
02. House Of Insanity 5:0909. I'm Sorry 6:00
03. I Won't Know 5:5010. Shame 5:11
04. The Fleas 5:0611. Winter In Hamburg 4:43
05. Madonna 5:4912. No Matter What 5:21
06. Big Brother 4:1813. Get Up, Stand Up! 4:21
07. Back's To The Wall 5:4314. Last Time (Bonus Track)

Logo Chris Caffery

Dass Chris Caffery ein begnadeter Gitarrist ist, konnte er ja zur Genüge bei den göttlichen SAVATAGE und auch deren Spin Offs wie TSO oder DR. BUTCHER unter Beweis stellen, als Solokünstler versucht er bisher jedoch vergeblich, an die ruhmreichen Zeiten anzuknüpfen.

Handwerklich ist ihm sicherlich kein Vorwurf zu machen, aber als Vokalist ist er doch arg limitiert und als Songwriter höchstens guter Durchschnitt. Gegenüber dem Vorgänger, welches er quasi in Personalunion versaut hat, stehen ihm bei "House Of Insanity" durchaus namhafte Helfershelfer zur Seite, allen voran Zak Stevens als Gast, der zumindest stimmgewaltige Akzente setzen kann und von dem man sich ein komplettes Engagement gewünscht hätte, welches den ein oder anderen halbgaren Lückenbüßer möglicherweise in einem anderem Licht erscheinen lassen würde.

Bei einigen Stücken versucht Caffery krampfhaft den SAVATAGE-Faktor in die Waagschale zu werfen und das gelingt z. B. bei Backs To The Wall oder Solitaire sogar recht leidlich, aber auch hier gilt, in ein Ohr rein, aus dem anderen wieder raus und schnell wieder vergessen. Interessant ist, das "House Of Insanity" insgesamt sogar mehr nach Alice Cooper aus seiner 80's Metal Phase klingt als nach den Gebrüdern Oliva & Co., auch gesangstechnisch, obwohl sich Caffery sichtlich bemüht, hier und da so zu klingen als ob.
Shame erinnert dagegen sogar ein wenig an VAN HALEN.
Das teilweise unsägliche Winter In Hamburg bleibt lieber unerwähnt, aber es geht durchaus banal weiter und endet in einem schrägen Bob Marley Cover, nicht zu fassen, dagegen ist das Original ein straighter Rocker.

Sorry Chris, ich hoffe, du kündigst mir jetzt nicht die MySpace Freundschaft, aber "House Of Insanity" klingt so, wie es heißt.

Ralf Frank, (Artikelliste), 09.07.2009