A Familiar Path
At War With Self
A Familiar Path, Eigenproduktion, 2009
Glenn SnelwarGuitars, Mandolins, Bass, Keys, Vocals
Manfred DikkersDrums & Percussion
Maggie SnelwarAdditional Vocals on Ourselves
Produziert von: At War With Self Länge: 42 Min 36 Sek Medium: CD
01. Reflections05. Ourselves
02. Diseased State06. Etude 10 (Villa Lobos)
03. A Familiar Path07. Concrete And Poison
04. The Ether Trail08. Hope

Glen Snelwar ist zurück! Der Ex-GORDION KNOT-Gitarrist beglückt uns in diesen Tagen mit der dritten Platte seiner etatmäßigen Band AT WAR WITH SELF.

Ralf und ich hatten ja schon die beiden Vorgänger "Torn Between Dimensions" und "Acts Of God" hier im HOOKED ON MUSIC rezensiert und diesen durchweg gute Eigenschaften zugeschrieben.
Genau an dieser Stelle knüpft "A Familiar Path" an. Die Platte, die dieses Mal von Glen Snelwar und Manfred Dikkers fast im Alleingang aufgenommen wurde, glänzt mit einer gelungenen Mischung aus Prog Rock, Fusion und Metal-Elementen.

Vocals werden traditionell nur vereinzelt in die Songs eingestreut, ansonsten geht der Zuhörer knapp eine Dreiviertelstunde auf eine Instrumentalreise, in denen Snelwar akustische Instrumente in den Vordergrund stellt.
Zwar donnern uns auf Tracks wie Diseased State und Concrete And Poison mächtig die E-Gitarren entgegen, auf den restlichen Tracks greift Snelwar jedoch vermehrt zur akustischen Klampfe oder schnappt sich gleich die Mandoline.

Im Vergleich zu den z.T. recht sperrigen und düsteren Songs von "Acts Of God" schwebt "A Familiar Path" durch seinen stärkeren akustischen Charakter recht harmonisch dahin und ist dadurch für diejenigen, die ansonsten Probleme mit der Vermischung verschiedener musikalischer Stile haben, sehr gut verdaulich.
Mit A Familiar Path und Ourselves sind sogar zwei Stücke mit balladesker Ausrichtung auf dem Album vorhanden.

Ich will mich hier gar nicht weiter in Worten verlieren, das Fazit zur neuen AT WAR WITH SELF ist schnell gezogen.
Zum dritten Mal in Folge gelingt Snelwar ein überzeugendes Album mit sehr schönen Melodien.
Für Prog Rock Fans ist es somit quasi ein Muss, sich auch im Jahre 2010 mit der Musik von Glen Snelwar auseinanderzusetzen.

Kay Markschies, (Artikelliste), 27.01.2010