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This Monkey Is An Artist
Communicaution
This Monkey Is An Artist, Winged Skull Records, 2006
Eric Rosenfeld Vocals & Guitar
Charles Stoltz Piano (You're Not Dead!) & Percussion (Justification Failed & Situation)
Dirk Kellen Percussion (Justification Failed & Situation)
Produziert von: Charles Stoltz & Eric Rosenfeld Länge: 34 Min 28 Sek Medium: CD
1. Justification Failed8. Hell Of A Friend
2. Smile, Monkey Smile!9. Just What I Needed
3. Like Hell10. Situation
4. See You Soon11. From Lung To Lung
5. You're Not Dead!12. Silently Gone
6. Cursed13. You Are Dead!
7. If I Could Make It Rain, It Would Never Rain14. Break The Glass!

Offenbar scheint es ein neuer Trend zu sein, dass sich Punkmusiker auch einmal gerne auf dem Feld des akustischen Liedgutes, also quasi unplugged versuchen. Hatte das bei BAYSIDE noch (tragische) Gründe, die in der Bandbesetzung lagen, so ist es bei Rosenfeld, der ansonsten als Sänger der luxemburgischen Skate-Punk-Band RISE UP fungiert, einfach die Lust am Entwerfen derartiger Songskizzen, zählt er doch auch unter anderem Bob Dylan zu seinen Inspirationsquellen.

Folglich bestreitet er unter dem Namen COMMUNICAUTION im wesentlichen im Alleingang dieses kurze Album (knappe fünf Minuten sind noch Leerlauf im Warten auf den Hidden Track), nur mit der Klampfe bewaffnet, in bester Singer-/Songwriter-Manier. Dabei kleidet er seine mitunter durchaus nicht unwitzigen Alltagsbeobachtungen in kleine, unverfälschte, regelrecht naturbelassene Songs und geht mit unverkrampftem Schwung und einem guten Schuss Schnodderigkeit ans Werk.

Rosenfeld serviert dem Hörer raue, geradezu hemdsärmelige akustische Mosaiksteinchen, die bei einer durchschnittlichen Länge von circa zwei Minuten immer zu Ende sind, bevor es langweilig zu werden droht. Gewissermaßen Songwriting stripped to the bone, auf das Allerwesentlichste reduziert.
Ganz hübsch ist auch das CARS-Cover Just What I Needed und der schon erwähnte Hidden Track, Halloween von den MISFITS.

Zwar wird diese CD beim Rezensenten im Player sicherlich nicht heiß laufen, aber für Fans ehrlicher, handgemachter, punkiger Mucke für das etwas andere Lagerfeuerfeeling geht das schon in Ordnung.

Ralf Stierlen, (Artikelliste), 01.06.2006