Link Homepage:
Offizielle Bumblefoot Homepage
Link Kaufen:
Just For Kicks Music
Link Kaufen & Plattenfirma:
Bald Freak Music
Normal
Bumblefoot
Normal, Bald Freak Music/Neanderthal Noise, 2005
Bumblefoot Vocals, Bass, Effects & Guitar
Dennis Leeflang Drums
Produziert von: Bumblefoot Länge: 45 Min 49 Sek Medium: CD
1. Normal8. Breaking
2. Real9. More
3. Turn Around10. Awake
4. Rockstar For A Day11. Life Inside Your Ass
5. Overloaded12. Shadow
6. Pretty Ugly13. Thank You
7. The Color Of Justice

Nö, Normal ist das nicht. Der New Yorker Gitarrist und Sänger Ron Thal alias BUMBLEFOOT reitet hier im Schweinsgalopp und mit flinken Fingern durch die Musiklandschaft. Heraus kommt dabei eine aberwitzige Mischung aus GREEN DAY, CHEAP TRICK, den GALACTIC COWBOYS und den 24-7 SPYZ, ohne Angst vor Pop, Punk und Trash und ständig abhebender Gitarre.

Ähnlich wie bei FREAK KITCHEN gibt es reichlich Metalspuren, noch mehr Groove, einiges aus dem Bereich Progmetal und alles gekrönt von einer fantastischen Gitarrenarbeit eines echten Virtuosen an seinem Instrument. Dazu sind die Texte äußerst hörenswert und so vielfältig wie die Musik.
Auch hat es BUMBLEFOOT geschafft, richtig eingängige Songs zu erschaffen, die der Amerikaner zurecht "catchy" nennt und die einfach nur ein Strahlen auf das Gesicht der Zuhörer zaubern. Man überzeuge sich davon bei Rockstar For A Day oder dem mit einem wahren Monstersolo veredelten Turn Around.

Auch das sämtliche Geschwindigkeitsbeschränkungen missachtende Overloaded und das mit einem Brian-May-Tribute-Solo ausgestattete Breaking fallen unter die Kategorie besonders hörenswert. Aber es gibt eigentlich insgesamt keine richtigen Ausfälle auf dieser Scheibe, auf der sehr viel experimentiert wird und dabei doch ein hoher Prozentsatz an starkem Material übrig bleibt. So ist "Normal" ein Album für alle Rockfans, die mit Schubladen nichts anfangen können oder jedenfalls über den Metal-, Punk- oder Groove-Rock-Tellerrand hinausschauen können.
Bleibt zu hoffen, dass BUMBLEFOOT über den Status des Geheimtipps heraustreten kann und nicht nur bei Musikerkollegen die ihm längst zustehende Anerkennung erhält.

Ralf Stierlen, (Artikelliste), 21.03.2006